Bahn statt E-Auto

Heute möchte ich über meine Erfahrungen beim Umstieg vom E-Auto zur Deutschen Bahn berichten. Ich habe mir letztes Jahr ein Faltrad von Brompton gekauft. Damit wollte ich zuerst den langen Fußweg von der Winter-Ladesäule zur Arbeitsstelle zeitlich abkürzen. Nun benutze ich es hauptsächlich für den Arbeitsweg mit der Deutschen Bahn. Im zusammengefalteten Zustand ist es nur noch ein Gepäckstück und ich könnte damit ins normale Zugabteil. Aufgrund der Sperrigkeit und der Menge der Zugfahrer gehe ich doch öfter ins Fahrradabteil. Jedoch muss ich sagen die Fahrradabteile der Bahn sind das absolute Grauen! Die Konstrukteure der Doppelstockwagen sind wohl nie mit einem Fahrrad mitgefahren. Da hat sich wohl keiner Gedanken gemacht wie man die vielen Fahrräder (meist 12-16 Stück) aufstellen und transportieren könnte.

Fahrradabteil Deutsche Bahn

Dabei gibt es gute Beispiele im Internet zu finden. Dabei wird so oft nur Zweidimensional gedacht. In der Höhe hat man noch Platz und die obere Handgepäckablage wird sowieso nie genutzt. Die senkrechte Aufstellung wäre perfekt. Also weg mit der Handgepäckablage, Vorder-radhaken an die Wand und Sitze auf die andere Seite. Damit sind 20 Räder kein Problem! Im übrigen sind die Zugeverbindung doch recht gut und pünktlich. Zwei bis 3x pro Woche gibt es kleine Verspätungen mit max. 5-10 Minuten. Großes Chaos hat der Sturm Friederike am 18.01.2018 verursacht. Durch den Ausfall der Fernzüge herrschte auf den Nahverkehrsstecken absoluter Wahnsinn. Da war im Zug fast kein Platz mehr zum Stehen. Es herrschten Zustände wie in Japan. Hoffentlich, wird es nie so schlimm wie in Indien.

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