Archiv für den Monat: Mai 2018

Radfahrer dritter Klasse

Heute habe ich den Beweis: Radfahren sind bei der Bahn Personen dritter Klasse oder gar nicht erwünscht. In einem Zug mit ausgewiesenem Fahrradabteil darf man diese nur bedingt mit dem Fahrrad nutzen. D.h. laut Schaffner kann ich als Radfahrer nur freundlich hoffen, das ein Fahrgast ohne Fahrrad im Fahrradabteil platz macht. Wenn keiner Platz frei macht hätte ich keinen Anspruch auf einen ausgewiesenen Fahrradstellplatz. Eben Fahrgast dritter Klasse und nicht erwünscht.

Am 9. April waren idealer Zustände im Fahrradabteil.

Des Weiteren muss die Bahn Sprit sparen und lässt Züge im Bahnhof ohne Lüftung und Klimaanlage in der Sonne stehen. Heute waren es über 40°C im Zugabteil. Da kannste vor Hitze verrecken bis der Lokführer mal den Dieselmotor mit Lüftung und Klimaanlage einschaltet.
Ab morgen fahr ich wieder mit dem E-Auto. Ist auch wesentlich ökologischer!
Ach ja und wenn die Klimaanlage defekt ist wird der ganze Wagen gesperrt, Super DB LMAA.

Zugausfälle ohne Ende

Wer mit der Bahn fährt braucht Zeit und Nerven ohne Ende. Als Bahnpendler muss man jeden Morgen vor Fahrtantritt auf den DB Streckenagenten schauen. In der letzten Woche waren die Verspätungen und Zugausfälle dermaßen ätzend, dass ich doch lieber mit dem E-Auto gefahren bin.

Zugausfall der DB.

Aus diesem Grund habe ich auch mal den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß zwischen E-Auto und Zugfahren verglichen. Ich bin erschrocken als ich feststellte, dass das Fahren mit dem Elektroauto doch 3 mal sparsamer und ökologischer ist. Laut Wikipedia verbraucht die DB pro Fahrgast und 100 km ca. 3,4 Liter Diesel also ca. 35 kWh/100km.
Mit meinem kleinen E-Auto Twizy benötige ich 9 kWh/100km. Somit fahre ich fast 4 mal effizienter als mit der Bahn. Des Weiteren lade ich meinen E-Auto-Akku mit reinem Ökostrom. Die Bahn dagegen fuhr 2017 nur mit 44 Prozent Ökostrom. Somit ist das elektrische Autofahren um ein vielfaches ökologischer als das Bahnfahren! Außerdem brauche ich mit dem Auto nur 35 Minuten zur Arbeit. Mit dem Zug durchschnittlich ca. 60 Minuten also fast doppelt so lange. Hätte ich mir eine Fahrkarte bei der DB gekauft so hätte ich sie letzte Woche zurückgegeben!
Im übrigen habe ich folgenden Hinweis für die Zugausfälle der DB gefunden „Beeinträchtigungen zwischen Frankfurt(Main) und Mannheim möglich