Archiv für den Monat: Januar 2018

Bahn statt E-Auto

Heute möchte ich über meine Erfahrungen beim Umstieg vom E-Auto zur Deutschen Bahn berichten. Ich habe mir letztes Jahr ein Faltrad von Brompton gekauft. Damit wollte ich zuerst den langen Fußweg von der Winter-Ladesäule zur Arbeitsstelle zeitlich abkürzen. Nun benutze ich es hauptsächlich für den Arbeitsweg mit der Deutschen Bahn. Im zusammengefalteten Zustand ist es nur noch ein Gepäckstück und ich könnte damit ins normale Zugabteil. Aufgrund der Sperrigkeit und der Menge der Zugfahrer gehe ich doch öfter ins Fahrradabteil. Jedoch muss ich sagen die Fahrradabteile der Bahn sind das absolute Grauen! Die Konstrukteure der Doppelstockwagen sind wohl nie mit einem Fahrrad mitgefahren. Da hat sich wohl keiner Gedanken gemacht wie man die vielen Fahrräder (meist 12-16 Stück) aufstellen und transportieren könnte.

Fahrradabteil Deutsche Bahn

Dabei gibt es gute Beispiele im Internet zu finden. Dabei wird so oft nur Zweidimensional gedacht. In der Höhe hat man noch Platz und die obere Handgepäckablage wird sowieso nie genutzt. Die senkrechte Aufstellung wäre perfekt. Also weg mit der Handgepäckablage, Vorder-radhaken an die Wand und Sitze auf die andere Seite. Damit sind 20 Räder kein Problem! Im übrigen sind die Zugeverbindung doch recht gut und pünktlich. Zwei bis 3x pro Woche gibt es kleine Verspätungen mit max. 5-10 Minuten. Großes Chaos hat der Sturm Friederike am 18.01.2018 verursacht. Durch den Ausfall der Fernzüge herrschte auf den Nahverkehrsstecken absoluter Wahnsinn. Da war im Zug fast kein Platz mehr zum Stehen. Es herrschten Zustände wie in Japan. Hoffentlich, wird es nie so schlimm wie in Indien.

Jahresrückblick 2017

Das alte Jahr 2017 ist stürmisch zu Ende gegangen. Viel hat sich in Sachen Elektromobilität geändert. Es sind viele neue Elektroauto-Ladesäulen aufgebaut worden aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die beiden Energieversorger im Kreis Bergstraße habe viele Säulen in DA, Odenwald und Bensheim aufgestellt.
Am Neujahrstag haben sich 6 Elektromobilisten zum E-Auto-Stammtisch beim Addi getroffen.
Diesmal wurde sehr spannend die Akkuentwicklung bei den E-Autos besprochen. Es hat sich ein neuer Interessensbereich herauskristallisiert. Das Thema ist „Eigenbau eines Hausspeichers“. Dazu haben die  E-Kollegen fleißig gebrauchte Lithium-Rundzellen vom Typ 18650 gesammelt. Aus diesen Rundzellen wollen wir einen Hausspeicher für unsere PV-Anlagen zusammenbauen. Eventuell auch einen Akku für E-Autos.

Erster Lithiumakku mit Rundzellen 18650

Vielleicht brauche ich bald kein E-Auto mehr? Als Mitarbeiter des Landes Hessen bin ich stolzer Besitzer eines Landes-Ticket. Über den Umstieg auf die Bahn werde ich gesondert berichten.
Somit werde ich in 2018 wohl mehr elektrisch auf der Schiene verbringen als im E-Auto. Ich bin heil froh, dass ich mich nicht an eine Ladekarte der Energieversorger gebunden habe. Die wären – für mich – viel zu teuer und jetzt für die Katz. Als Gelegenheitslader kann ich immer noch sehr den Ladekartenchip von NewMotion empfehlen. Hier kostet zwar die Kilowattstunde zwischen 30 bin 40 Cent. Jedoch immer noch billiger als 30 Euro im Monat. Zu 90% wird immer noch Zuhause geladen.

Durch den Einsatz meiner Raspberry und der neuen Gefriertruhe konnte der Stromverbrauch in 2017 nochmals um 355 kWh reduziert werden. Ich habe noch gute Ideen zur weiteren Energieeinsparung am Kühlschrank und der Heizungsanlage. Auch ein Balkon-Wintergarten-Solarmodul mit Lithium-Akkuspeicher wird viel Energie einsparen. Auch hierzu folgt noch ein entsprechender Blogbericht.