Archiv für den Monat: April 2016

Ladestationen Frust die Zehnte

Vor kurzem habe ich erfahren, dass die Entega in Darmstadt neue Ladesäulen aufgebaut hat. So gibt es nun eine Ladesäule der Grafen- und in der Schulstraße mit je zwei Ladepunkten. Die Ladesäule in der Grafenstrasse 31 ist in einem Parkhaus am Best Western Hotel. Die Säule in der Schulstraße 12 steht am Straßenrand.

Entega Ladesäule in der Schulstrasse

Entega Ladesäule in der Schulstrasse

Leider war die Säule – wie so oft – mit Benzinern zu geparkt. Ein ZOE hat sich dahinter gestellt und mit langem Kabel geladen. Leider war für mich und mein Twizy kein Platz mehr. Der  schwarze PKW in der Mitte hatte schon einen Strafzettel an der Windschutzscheibe. Also fuhr ich weiter in die Grafenstrasse 31 ins Parkhaus. Dort fand ich die Säule, ähm Wallbox an der Wand hängende in der ersten unteren Ebene links.

Entega Wallbox in der Grafenstrasse

Entega Wallbox in der Grafenstrasse

Nun wurde es spannend, denn laut Entega soll die Wallbox mit einer RFID-Karte aus dem www.ladenetz.de nutzbar sein. Die Ladekarte von TheNewMotion ist im Ladenetzverbund und sollte somit benutzbar sein. Ja, es funktionierte. Ich konnte wie bei den Ladepunkten von TNM den Entega Ladepunkt freischalten. Super, endlich funktioniert mal was 🙂

Entega Wallbox mit TheNewMotion freigeschaltet

Entega Wallbox mit TheNewMotion freigeschaltet

Leider gibt es auch hier eine Sache die mir nicht gefällt. Das Parken kostet 1,80 €/h und das Laden? Da bin ich mal gespannt was die Entega an TNM weitergibt und mir in Rechnung stellt. Ich habe 38 Minuten geparkt und volle 1,80 Euro gezahlt. Geladen habe ich ca. 1,5 kWh und somit kostete mich jetzt schon die Kilowattstunde 1,20 €.

Solar Balkonmodule

Am vergangenen Montag berichtet Wolfgang Müller vom Solar Info Zentrum in Neustadt über seine Solarmodule für den Balkon. Zuerst einmal muss ich klarstellen, dass ich ebenso wie der Sonnenflüsterer absolut für die Balkonmodule und Solar2go bin.
Herr Müller rechnete eine geringe Amortisationszeit von 6,8 Jahre vor. Das trifft leider nur für Solarmodule zu die optimal nach Süden ausgerichtet sind und ebenso den idealen Neigungswinkel zu Sonne haben. Ein Solarmodul das gerade senkrecht an einem Balkongeländer hängt hat einen wesentlich schlechteren Wirkungsgrad von 70 Prozent. Des Weiteren wies Uwe Sänger von der GGEW darauf hin, dass das Modul nur durch einen konzessionierten Elektriker an das Stromnetz angeschlossen werden darf. Das Modul sollte über eine extra Einspeiseleitung mit Spezialstecker angeschlossen werden. Falls der Hausstromzähler noch keine Rücklaufsperre hat muss auch dieser gewechselt werden. Dadurch entstehen natürlich weitere Installations- und Materialkosten. Somit rechne ich  – nicht wie Herr Müller – mit 500,- Euro sondern mit mindestens 1.000,- Euro Investitionskosten. Das 250 Watt PV-Modul erzeugt am Balkon keine 250 kWh im Jahr sondern nur maximal nur 175 kWh. Daraus ergibt sich beim aktuellen Strompreis eine Amortisationszeit mindestens  22 Jahre. Oder auf 10 Jahre gerechnet ein Strompreis von 57 Cent/kWh (20 Jahre = 29 Cent/kWh). Also wenn jemand wirklich eine super Amortisationszeit haben will dürfen keine weiteren Kosten entstehen und das Modul muss ideal zu Sonne ausgerichtet sein. Somit bleibt nur folgendes übrig: Entweder ist man selber konzssionierte Elektriker oder man betreibt das Modul illegal als Guerilla PV Modul. Davon kann ich leider nur abraten.
Ich selbst würde mir gerne ein transparentes Modul auf meinen Wintergarten als Beschattung setzen (Westseite 80 % Wirkungsgrad). Jedoch würde – nach Aussage vom Herrn Sänger (GGEW) – dann meine EEG Einspeisevergütung des PV-Einspeisevertrags ungültig werden. Damit bleibt für mich nur der netzgetrennte Eigenverbrauch durch eine Insellösung übrig. Auch dies wird durch das S-I-Z in Neustadt angeboten. Dies geht nur mit Akkuspeicher am PV-Balkonmodul für Camping. Demnächst soll es diesen Speicher außer mit Wechselstrom (230 Volt) auch mit Gleichstromanschluss geben (24 Volt). Naja, dann warte ich noch bis dahin und lasse mir mal ein Balkonmodul als transparentes Glas in Glasmodul anbieten.

Selbstbau Adapterbox Typ2 auf Schuko

Endlich ist sie fertig die Adapter-Ladebox von Typ2 auf Schuko. Heute Abend habe ich sie mit Erfolg bei der Ladesäule in Zwingenberg gestestet. Diese Box ist für alle Typ2 Ladesäulen mit fest montiertem Ladekabel gedacht. Damit kann ich nun meinen Twizy mit Schukostecker laden.

Adapter Ladebox von Typ2 auf Schuko

Adapter Ladebox von Typ2 auf Schuko

Die Box hat mich ca. 100 Euro gekostet. Viele Bauteile hatte ich noch in meinem Fundus. Die Hutschienen-Steckdose, Stromzähler und den Schalter waren schnell gefunden. Auch das  Köfferchen fand ich passend und wenn man schon eine Adapterladebox baut warum dann nicht mit Stil. Ich musste nur die männliche Typ2 Ladedose, Diode mit Ladewiderständen und die 16 Ampere Sicherung kaufen.
Nach dem Einstecken aller Kabel startet sofort das Laden des Akkus im Twizy. Nach einer viertel Stunde beendete ich die Ladung durch den Schalter in der Control Pilot Leitung. Der Stromzähler zeigte mir eine Ladung von 0,6 kWh an. Mit 50 Cent habe ich mit beim Ladesäulenbetreiber für den reinen Solarstrom bedankt.

Volkswagen e-Golf

Heute hatte ich die Möglichkeit im Rahmen einer Schulung mit dem e-Golf von Darmstadt nach Hanau zu fahren. Es machte super viel Spaß den e-Golf zu fahren. Jedoch bin ich von der Reichweite sehr enttäuscht. Maximal 130 bis 190 km soll er schaffen. Als ich in DA los fuhr zeigte mir das Display 173 km Reichweite. Nach 46 km kam ich in Hanau an und die Restreichweite betrug 85 km. Also habe ich für knapp 46 km 88 km Reichweite verbraucht.
Dabei bin ich sehr sparsam nur Landstraße gefahren. Nach Adam Riese würden dann die 85 km Restreichweite nicht mehr für die Rückfahrt reichen. Somit fragte ich ganz mitleidsvoll am Schulungsort ob sie mir ein paar Kilowattstunden an ihrer Steckdose schenken könnten. Das Auto wurde in die Lagerhalle gefahren und per Verlängerungskabel an die Steckdose im Lagerraum angeschlossen.

e-Golf an der Schukosteckdose

e-Golf an der Schukosteckdose

Nach 6 Stunden Schulung zeigte die Reichweitenanzeige wieder 169 km. Mit vollem Akku trat ich die Rückfahrt nach DA über die Autobahn an. In DA zeigte das Armaturenbrett erschreckende 69 Restkilometer. Der e-Golf hat auf der Autobahn für 50,2 km 100 km Reichweite aufgefressen. Somit schafft der e-Golf auf der Autobahn nur ca. 85 km. 🙁 Bei normaler Fahrt über die Landstraße durch die Dörfer schafft er gerade mal ca. 100 km. Für den Preis ist das echt zu wenig.

Super, ist es, dass man während der Fahrt die Rekuperationsstufen 1 bis 3 manuell auswählen kann. Negativ ist das Navi. Das Ding ist echt nur Schrott. Es hat mich in die falsche Straße geführt. Die Lautstärke der Sprach-Durchsage verändert sich nicht mit der Lautstärke des Autoradios. Es wurde sogar leiser und ich habe nirgends einen Knopf gefunden um die Sprachansage lauter zu stellen. Es gibt auch keinen Spurassistenten. Das können ja sogar die einfachsten Handys. Ansonsten ist mir das „Gaspedal“ zu heftig. Bei dem kleinsten Druck auf das Pedal springt der Golf schon nach vorne. Da gibt es noch sehr viel Nachbesserungsbedarf.

Nachtrag 19.05.2016: Dieses mal bin ich mit 177 km losgefahren und bei 99 km Restreichweite in Hanau angekommen. Zurück bin ich ohne Zwischenladung ganz vorsichtig und langsam (max. 100 km/h) gefahren. Die Restladung stand bei Ankunft in Darmstadt bei 35 km 🙂 Gefahren bin ich 101 km. Somit kommt man mit dem e-Golf maximal 136 km weit. Zwischen drin ging schon mal der Warnhinweis „Achtung Restreichweite 30 km“ an.

Ladestationen Frust die Neunte

Nachdem nun meine Winterladesäule in Darmstadt geschlossen wurde bin ich auf der Suche nach einer Ausweichmöglichkeit. Die TheNewMotion Ladesäule beim Autohaus Prinzert kann nicht mehr benutzt werden da sie – nach Aussage eines Mitarbeiters – als Parkplätze für die eigenen SUV’s benötigt wird. Da kann ich nur sagen: So ein Sch…..
Ich habe mich prombt bei TheNewMotion beschwert und bekam folgende Antwort: „Es ist jedem Kunden selber überlassen seine Ladesaeule zu steuern und fuer Kunden oeffentlich zugaenglich zu machen.“ Naja, damit muss ein E-Auto-Fahrer wohl leben, oder?
Vor ein paar Tagen sah ich dann auf der Webseite von TNM wieder eine neue Ladesäule auftauchen.

TNM Ladesäule in Darmstadt.

TNM Ladesäule in Darmstadt.

Tja, Säule mit Kabel ,-( Ein Typ2-Stecker passt nun mal nicht zu einem Schukostecker. Halb so schlimm, da ich gerade einen Adapter zusammen baue. Eine Beschreibung hierzu folgt noch in den nächsten Tagen.

Auf dem Weg zu dieser Ladesäule bin ich bei Porsche vorbei gekommen und habe dort auch eine Ladesäule gesehen. Ich, sofort ins Autohaus und die Dame an der Infotheke gefragt. Sie sagt: „Nein, das ist nur eine Ladesäule für Porsche mit speziellem Ladestecker.“ Ich fragte Sie ob es denn kein Typ2-Stecker sei: „Nein“ sagte Sie. Tja, auch bei Porsche arbeiten B…. 🙂

Ladesäule von Porsche.

Ladesäule von Porsche.

Wahrscheinlich kenn Sie nicht den Volkwagen Chef Matthias Müller. Er macht Werbung für die Porsche Lade-Box mit TYP2-Stecker. Ich gehe davon aus Sie hat erkannt, dass ich kein typischer Porschekunde bin und wollte mich nur abwimmeln. Na, recht hat Sie aber für die Elektromobilität ist es nicht besonders förderlich unwissende Mitarbeiter an den Verkauf zu setzen.