Archiv für den Monat: Juni 2014

Twizy 10.000 km

Nach knapp 10 Monaten mit dem Twizy habe ich am 18.06.2014 die ersten 10.000 km erreicht. Twizy_km-Stand_10000_kSomit fahre ich pro Monat ca. 1.000 km auf die Arbeit und wieder zurück.
Hierbei habe ich einen Energieverbrauch von fast 90 kWh / Monat.

Twizy_Stromverbrauch_10000_k

In der Summe sind nun fast 900 kWh auf meinem Funkstromzähler. Bei einem Preis von 0,27 € / kWh sind dies 243 € Energiekosten. Dazu kommt noch die Batteriemiete von 58 € / Monat sodaß ich mit dem Twizy 82,30 € pro Monat bezahle. Früher habe ich für ca. 160 € im Monat Benzin verfahren. Somit habe ich mit dem Elektroauto meine Fahrtkosten um die Hälfte reduziert!

Energietalk zum Thema Elektromobilität auf dem Hessentag

Heute Nachmittag besuchte ich den Energietalk am Badesee auf dem Bensheimer Hessentag. Der Chefredakteur des Bergsträßer Anzeigers Herr Karl-Heinz Schlitt moderierte das Energiegespräch zum Thema Elektromobilität mit dem Vorstand der GGEW AG Herrn Dr. Peter Müller, Eric Küppers TE Connectivity und Dr. Frank Pawlitschek Gründer des Startup-Unternehmens ubitricity.

Energietalk

Frank Pawlitschek, Peter Müller, Karl-Heinz Schlitt und Eric Küppers

Herr Schlitt stellte einige Fragen zur Elektromobilität an die Herren und diese beantworteten sie eifrig. Anfangs entwickelte sich der Talk zu einem reinen Verkaufs- und Vorstellungs-gespräch der Unternehmen. Gääh, sehr langweilig. Zu meinem Erstaunen sagte Herr Küppers und auch Herr Müller dass sich die Elektromobilität nur mit Hybridfahrzeugen wie z.B. dem Opel Ampera entwickeln könne. Autsch, dachte ich, reden die von Entwicklungen oder von sich und ihren Wünschen. Herr Müller braucht ein Auto um einmal die Woche von Bensheim nach Stuttgart zu seiner Mutter zu fahren. Also braucht jeder Deutsche ein Auto das mindestens 300 km weit fahren kann. Später widersprachen sich dann die Herren als sie endlich mal die Statistik zitierten und dem Publikum mitteilten, dass 90 Prozent der Deutschen weniger als 100 km am Tag fahren. Somit brauchen wir doch nur Elektroautos mit weniger als 100 km Reichweite für die Fahrt zur Arbeit. Also liebe Herren bitte nochmals zurück an die Schulbank und fragt uns mal was der durchschnittliche deutsche Bundesbürger so braucht! Herr Schlitt: Vielleicht hätten Sie zu diesem Gespräch ein paar aktive E-Autofahren einladen sollen. Im Kreis Bergstraße gäbe es bisher nur 20 E-Autos. Naja, einer war auf jedenfall da. Er parkte seine Twizy auch direkt an der GGEW-Ladestation vor dem Rathaus. Die beste Figur machte noch Herr Pawlitschek mit seiner Idee den Stromzähler aus der Ladestation in des Ladekabel zu packen und die Zählerdaten per mobile Verbindung zu übertragen. Ich könnte somit mit meiner PV-Anlage in Bensheim den Strom in das GGEW-Netz einspeisen und an der Straßenlampe in Berlin mein E-Auto mit GGEW-Strom laden. Als Resümee kann ich nur sagen: Mit diesen Anzugträgern kommt die Elektromobilität nicht in die Gänge. Das sind leider nur Bremser. Jeder unwissende Zuhörer war bestimmt am Ende dieser Veranstaltung der Meinung: Naja, das mit den E-Auto ist noch nix, das dauert noch!

Nachtrag: BA Morgenweb

Hessentag elektrifiziert

Wir haben es geschaft! Mehr als 54 Elektrofahrzeuge auf dem 54. Hessentag in meiner Heimatstadt Bensheim. Es war schon bewegend so viele E-Fahrer auf einem Fleck zu sehen.

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Vom Elektromotorrad, Twike, E-Transporter, Twizy, ZOE, BWM i3, i-Miev, Tesla und Fisker waren Sie alle da. Der Verein Solarmobil Rhein-Main e.V. übergab dem ersten Stadtrat Herrn Sachwitz aus Bensheim die Grußbotschaft der letzten Hessentagsstadt Kassel. Des Weiteren feierte der Verein sein 10 jähriges Vereinsjubiläum. Ich war natürlich auch dabei. Bei brütender Hitze konnte ich vielen Hessentagsbesuchern die Vorzüge der Elektromobilität aufzeigen. Viele waren überrascht wie energiesparend ein E-Auto sein kann.

Nachtrag: Zeitungsartikel Echo-Online

Plug and Save Solarmodul

Immer wieder stoße ich auf das Thema „Plug and Save Solarmodule“ oder Steckdosenmodul. Dabei handelt es sich um ein Photovoltaikmodul mit einem kleinen Modulwechselrichter unter dem Solarmodul. Dieses Modul kann man dann direkt an das Balkongeländer hängen und mit einem Schukostecker in die nächstliegende Haussteckdose einspeisen. Es wird hierbei mit utopischen Einsparpotentialen geworben! Ich habe mir mal die Mühe gemacht meine bestehende PV-Anlage auf ein 200 Watt Steckdosenmodul herunter zu rechnen und über die Lastkurven meiner drei Phase zu legen.

Plug_and_Save_juni2014
orange = PV-Anlage, grau = Lastkurve, grün = Plug and Save 200 Watt Modul

Urteilen Sie selbst wie groß hier die Einsparung wäre. Wenn ich als Leihe doofer Weise das Steckdosenmodul in eine Steckdose (Stromphase) stecke wo tagsüber kaum verbrauch ist, ist der Spareffekt nicht besonders gut. Im Winter sieht das noch viel, viel schlechte aus. Hier liegt der Spareffekt vielleicht bei max. 5 Prozent.

Elektroauto Sternfahrt zum Hessentag

Wir Solarmobil Rhein-Main e.V. organisieren für Pfingstsonntag, den 8.Juni, eine Sternfahrt zum Hessentag in Bensheim unter dem Motto „Mit 54 Elektromobilen zum 54. Hessentag“.

In diesem Rahmen wollen wir ein Jubiläum feiern, jährt sich doch zum 10. Mal unsere Aktion, eine Grußbotschaft von der jeweils letzten Hessentagsstadt zum aktuellen Hessentag zu überbringen. Diesmal wird also wieder eine Abordnung von Fahrzeugen diese Grußbotschaft von Kassel nach Bensheim transportieren und dort um die Mittagszeit am Sonntag, den 8.Juni, auf weitere Elektromobile zu treffen. Die Teilnehmer werden am Nachmittag interessierten Hessentagsbesuchern Informationen zur Elektromobilität bieten. Details sind noch in Planung und zu gegebener Zeit werden diese über diese Homepage einzusehen sein.

Die Hessentage sind überregionale 10tägige Großveranstaltungen mit hunderttausenden von Besuchern mit entsprechendem Organisationsaufwand. Die Teilnehmerzahl muss also begrenzt bleiben, dennoch wollen wir die 54 Elektromobile als neuen Rekordversuch ansehen. Wir hoffen auf ähnliche Resonanz wie beim Hessentag 2012 in Wetzlar, wo sich 46 Fahrzeuge trafen.

Für die weiteste Anreise gibt es einen Pokal, für die größte Gruppe, die sich gemeinsam auf den Weg gemacht hat, ebenso. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde des Vereins als Dank für die Mitwirkung.

Für das Laden der Fahrzeuge und eventuell notwendige Übernachtung sorgen alle Teilnehmer selbst. Öffentliche Ladepunkte findet Ihr auf der Seite ganz unten: www.solarmobil-rhein-main.de/?Videos_%26amp%3B_Links Des Weiteren versuchen wir hier noch weitere Lösungen bereitzustellen.

Für dennoch notwendige Planung bitten wir um unverbindliche Anmeldung über Ingo.Falkenstein@gmx.de , die dann auf unserer Homepage mit Vorname, Anfangsbuchstabe des Nachnamens und Fahrzeugtyp einsehbar wäre. Ebenfalls sollten sich alle Gruppen, die sich auf den Weg machen, mit Abfahrtspunkt, Ladepausen und Zeitplanung melden. Über zahlreiche Zusagen würden wir uns freuen.

Joachim Weckler / Ingo Falkenstein 0177-6013134

Anmeldungen bisher: http://doodle.com/wta3c3s694n923in