Archiv für den Monat: April 2014

Eckpunkte Elektromobilitätsgesetz

BERLIN. Neben reinen Elektrofahrzeugen sollen demnach auch besonders alltagstaugliche Plug-In-Hybridautos privilegiert werden, wenn sie einen echten Umweltvorteil aufweisen. „Voraussetzung dafür ist, dass ihre elektrische Reichweite groß genug ist, um Alltagsfahrten emissionsfrei zu bewältigen“, sagte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) dem Handelsblatt.

Plug-In-Hybridautos verbinden Vorteile des Verbrennungs- und des Elektromotors: Kurz- und Pendelstrecken fahren sie elektrisch, bei nachlassendem Batteriestrom springt dann der Benzinmotor an. Eine Plakette sollen den Angaben zufolge diejenigen Modelle erhalten, die entweder maximal 50 Gramm Kohlendioxid je Kilometer ausstoßen oder aber mindestens 30 Kilometer rein elektrisch fahren können. Halter von Elektro-Fahrzeugen mit Plakette sollen im Straßenverkehr profitieren. In einer ersten Stufe sollen die Fahrer Busspuren mitbenutzen dürfen und Sonder-Parkplätze nutzen können.

Wow, Busspuren und Sonderparkplätze … mehr ist Euch nicht eingefallen.
Ein Armutszeugnis :-(. Bin mal gespannt wann ich die Plakette bekomme. Dann fahre ich auf der Busspur durch die Innenstadt von Darmstadt, Grins 🙂 Wäre super wenn es auf diesen Sonder-Parkplätzen dann auch eine kostenlose Ladestation gäbe!

same procedure as last year

Der gleiche Ablauf wie im vergangenen Jahr – Zählerdaten bei der Entega eingeben und – same procedure as every year – der gleiche Ablauf wie in jedem Jahr – das online Eingabeprogramm meldet: „Dieser Wert entspricht nicht dem erwarteten Verbrauch.  Bitte überprüfen Sie diesen und bestätigen Sie erneut.“ Seit vielen Jahren gebe ich die Verbrauchsdaten bei der Entega online ein und jedes mal habe ich nicht den erwarteten Verbrauch.

Zählerstand_Entega_20140422_4

Es würde mich mal interessieren welchen Verbrauch die Entega von mir erwartet. Ich denke, 3500 khW für zwei Personen mit einem Elektroauto (700kWh) ist doch schon recht viel oder?
Wie viel Verbrauch wünscht sich wohl der Energieversorger? Naja, bei zweiten mal auf „Zählerstand übermitteln“ gedrückt und das Programm hat meine Angaben geschluckt. Wenn ich im Sommer einen  Zwischenstand online eingebe geht das meist gar nicht. Logisch, am vergangenen Ostersonntag habe ich meine Heizung ausgeschaltet und der Verbrauch ändert sich dann bis Oktober kaum mehr. Solarenergie sei dank. Jedoch die Entega-Programm rafft das nicht und so muss ich die Verbrauchsdaten per Email senden und denen mitteilen, dass es mittlerweile auch Energiesparhäuser gibt die von April bis Oktober keine Heizenergie und wenig Strom verbrauchen. Die Entega weiß das scheinbar noch nicht! Klopf, klopf, klopf, AUFWACHEN wir haben das Jahr 2014 und sind in der Energiewende!

Nachtrag: Ich habe einen Anruf von Entega bekommen. Das Kalendermenü erstellt ein falsches Datum: 22.10.2013 anstatt 22.04.2014. Tja, da besteht noch Nachbesserungsbedarf. 🙂
Trotzdem entspricht die oben dargestellt Problemmeldung der Wahrheit und ich werde es natürlich weiter verfolgen und hier notieren.

Ladestationen Frust die Zweite

Ich bin weiterhin auf der Suche nach Ladestation in meinem Umkreis. So ist mir dieser Tage eine Entega Ladestation an der Handwerkskammer in Darmstadt aufgefallen. Toll, dachte ich! Die gleiche Ladestation wie bei der GGEW. Also müsste es doch möglich sein mit einer RFID-Karte von der Entega dort laden zu können. Schnell eine Email an die Entega geschrieben und nachgefragt. Einen Tag später hatte ich eine Sprachmitteilung auf der Mailbox. Eine RFID-Karte würde ich zu den Öffnungszeiten der HWK Vor-Ort bekommen. Häää, und wenn ich außerhalb der Öffnungszeiten laden will? Also rief ich bei der Hotline der Entega an. Boooaaaa, ätzend wie unwissend diese Hotline-Mitarbeiter sind. Teilweise kennen die Ihre eigenen Ladestationen nicht und man muss die Leute noch am Telefon schulen. Somit bin ich heute früh zur HWK an die Ladestation gefahren. Wie vermutet, schlafen die noch. Nee, einer war schon früh da und
den Mitarbeiter konnte ich auf dem Parkplatz befragen. Er hatte auch ein bisschen Ahnung denn laut seiner Auskunft ist die Ladestation nur für die Dienstfahrzeuge der Handwerkskammer. Na toll, ich habe keine Dienstfahrzeuge gesehen. Auf jeden Fall standen diese E-Autos nicht auf diesem Parkplatz zum Laden. Warum kann dann kein Privatmensch dort sein E-Auto laden und warum gibt es keine RFID-Karte für Entega-Kunden.
Liebe HWK und Entega: So wird das nichts mit der Elektromobilität und der Energiewende!!!

HWK_Twizy

Nachtrag: Der Witz des Tages ist die Entega Ladestation am Bahnhof (Video Quicktime)

Intelligente Ladesteuerung

Ich möchte hier meinen bisherigen Stand zur Idee vom Energieblogger Kollegen Herrn Thorsten Zoerner vorstellen. Seine Idee ist im Prinzip Millionen von Notebook- und Smartphone-Akkus zur Stabilisierung des Netzes (Regelenergie/Redispatch) einzusetzen. Dazu muss der AC-Status und Ladestand am Notebook überwacht werden. Je nach Anschluss, Ladestand und Regelenergie sollte das Notebook-Netzteil zu oder abgeschaltet werden. Die Idee ist super und auf alle Geräte mit Akku erweiterbar. So könnten nicht nur Notebooks sondern auch Handy’s, elektrische Zahnbürsten, Akkurasierer, Akkuschrauber, usw…. – und natürlich Elektroautos intelligent laden.
Gestern Abend konnte ich einen realen Test durchführen. Ich habe per PHP-Script den Akku-Ladestand auf meinem Linux Notebook abgefragt. Im voll geladenen Zustand hat der Akku 5400 mAh. Bei weniger als 1000 mAh wird das Akkus-Symbol im Linux Ubuntu rot angezeigt und meldet damit, dass der Akku leer ist. Mit dieser Meldung wird der Nutzer aufgefordert das Netzteil anzuschließen.
Wenn also meine Akkuladung unter die 1000 mAh sinkt sendet ein PHP-Programm eine Meldung an mein Plugwise-Energiemanagement. Dort aktiviert ebenfalls ein PHP-Programm die Steckdose an der mein Akku-Ladenetzteil hängt. Was dann auch prompt funktioniert hat. Je nachdem wie hoch ich den Ladegrenze eingestellt habe schaltet das Programm den Cricle (Schaltsteckdose) auch wieder aus. Siehe im Bild die grüne Lastkurve „TV Wohnzimmer“.

Ladezyklus_Notebook_20140402

Somit kann ich das 40-Watt-Netzteil bedarfsgerecht ein und ausschalten. Leider funktioniert dies nur wenn das Notebook selbst an ist. Jedoch könnte man bestimmt intelligente Netzteile so konstruieren und standardisieren, dass sie z.B. mit einem Embedded Webserver über WLAN oder Bluetooth intelligent Ein- und Ausschalten. Ich werde nun noch versuchen den Ladevorgang fern zu steuern. Also wenn tagsüber viel sonne scheint dann wird der Notebook Akku geladen. Dies versuche ich auch im Hinblick auf eine solarstromgerechte Ladung eines Elektroflitzers an der Steckdose.