Archiv für den Monat: Januar 2014

Gesamtkostenvergleich E-Autos

Was kostet ein Elektroauto gegenüber einem neue PKW mit modernem Verbrennungsmotor (Betrachtungszeitraum 6 Jahren). Dazu habe ich mir auf der Webseite PKW-Label ein preisgünstiges Serienfahrzeug mit wenig Kraftstoffverbrauch herausgesucht. Dessen Daten habe ich dann mit den aktuell bekanntesten E-Autos verglichen. Hierzu haben ich den guten Kostenrechner auf der Webseite E-Stations benutzt.
Alles Ergebnisse habe ich hier in einer Grafik zusammen gefasst:

Vergleichstabelle_Diesel_E-Autos

Der blaue Balken zeigt die Gesamtkosten eines sparsamen PKWs mit einem Verbrauch von 3,2 Liter Diesel auf 100 km. Nur der Twizy urban (6,3 kWh/100km laut Hersteller Renault) und mein Twizy 80 (reale 9 kWh/100km) sind in den Gesamtkosten günstiger oder kosten gleich viel wie das Dieselfahrzeug. Alle anderen E-Autos sind sehr viel teuer. Den Tesla habe ich nicht in die Grafik eingefügt da er mit mehr als 75.000 € die Grafik sprengen würde.

Energieverbrauch im Haushalt

Heute hatte ich mal Zeit meine einzelnen Stromsensoren auszuwerten. Mit meinem Smart Meter konnte ich bisher nur den Stromverbrauch auf meinen drei Stromphasen loggen. Der Smart Meter zeigt aber nicht wie sich der Energieverbrauch auf die Haushaltsgeräte aufteilt.

Energieverbrauch_Einzelgeräte

Einen Großteil des Stromverbrauchs entsteht durch die Heizungsanlage, das Elektroauto und die Kühl-Gefrierkombination. Das alte Ding muss wohl in den nächsten Wochen ausgetauscht werden. Etwa 13 Prozent konnte ich den Kleinverbrauchern und dem Licht zuordnen bzw. überschlägig berechnen. Diesen Bereich werde ich noch durch zusätzliche Sensoren aufgliedern müssen. Etwa 5 % konnte ich nicht zuordnen. Das stört mich aber nicht da ich somit 95 Prozent relativ genau auflösen konnte.

Ladestationen Frust

Es ist schon frustrieren wie chaotisch und unkoordiniert der Aufbau der Elektro-Ladestationen in Deutschland abläuft. So gibt Parkhäuser in denen man kostenlos und ohne Voranmeldung Strom laden kann, jedoch sind die Parkplätze mit Stinkern zugeparkt weil sich keiner dafür verantwortlich fühlt. Dann wiederum gibt es Energieversorger die ein lokales Ladestationen-Netz aufbauen und dafür eine kostenpflichtige Kundenkarte (RFID) fordern. Meist sind diese Ladestation jedoch an Orten positioniert wo sie keiner braucht. Das Problem liegt wohl daran, dass die Planer solcher Ladestation keine E-Fahrer sind. Würden diese Planer mal bitte einen E-Fahrer fragen! Er müsste Ihnen folgendes mitteilen: „Wenn ich ein Elektroauto nachladen will dann möchte ich ungern Stunden im Auto sitzen und warten bis der Akku geladen ist“. Also was ist die Alternative? Bitte baut die Ladestationen an Plätzen wo ich sowieso parke und meine Zeit verbringen oder verbringen kann. Zum Beispiel an Supermärkten, Baumärkten, Cafes, Bäckereien oder Schnellrestaurants und Parkhäuser in der Innenstadt. Bei letzterem bin ich der Meinung, dass die Benutzung eines Parkhauses für Elektroautos kostenlos sein sollte. Folgende Positionen sind absoluter Blödsinn: Bürgerhäuser, Bahnhöfe, Rathäuser, Feuerwehren oder irgendwo in der Pampa!

Bis jetzt, gibt es meiner Meinung nach, einen ersten guten Ansatz für einen Stadtplan mit Elektro-Ladestationen: LEMnet (falls die Seite nichts anzeigt bitte nochmals laden mit F5)
Zumindest sind in dieser Karte viele Infos vermerkt, wie z.B. Telefonnummer, Zugangsdaten (frei oder per RFID) und Bilder. Die Bilder sind sehr wichtig denn manchmal muss man durch ein ganzes Parkhaus fahren um die Ladestation zu finden! Macht doch einfach mal eine fette grüne Linie mit Pfeilen auf die Straße im Parkhaus die bis zur Ladestation führt. Das würde vielleicht auch das Interesse der anderen Autofahrer auf sich ziehen, oder?

Lastkurve Twizy

Anbei ein Bild mit meiner Lastkurve vom letzten Mittwoch den 15.01.2014.

Twizy_Spülmaschine

Jeder kann gut erkennen, dass ich mit dem Twizy pro Fahrt ca. 6 kWh verbrauche. Dabei steigt die Last nicht über 2200 Watt. Meine alte Spülmaschine hingegen kann schon mal 3600 Watt ziehen. Auf die Zeit gerechnet hat der Twizy dann 6,2 kWh und die Spülmaschine 1,5 kWh verbraucht. Die Photovoltaikanlage hat an diesem  Tag nur 2,34 kWh erzeugt.

 

Energiesparkonto

Taugt das neu überarbeitete Energiesparkonto von CO2online zum Energiesparen. Ich werde es in den nächsten Monaten testen. Nachdem ich 2007 zum Energiesparmeister gekürt wurde startete ich mit meinem ersten Energiesparkonto bei CO2online. Leider habe ich dieses Konto nicht mehr weitergeführt weil mir die Auswertungen nicht sehr aussagekräftig und hilfreich waren. Bin mal gespannt ob sich am neuen Konto nur das Layout oder auch die Aussagekraft geändert hat. Das Layout ist super und sehr ansprechend. Das Anlegen meines Kontos war etwas schwierig weil die Funktionen nicht einfach oder selbst erklären sind. Ich konnte den Strom-, Gas- und Wasserzähler anlegen und meinen Startzählerstand vom 1.1.2014 eintragen. Bei meiner PV-Anlage musste ich aufgeben. Das Programm ließ keine PV-Anlage, die vor dem 1.1.2014 erstellt wurde, zu.
Des weiteren gibt ein neues Menü zur Mobilität. Hier wollte ich mein Elektroauto eintragen. Tja, da hinken die Entwickler noch etwas hinter her. Es gab nur die Auswahl an Treibstoffen für Verbrennungsmotoren! Ich werde hier weiter berichten…..

Energiesparkonto2014

PKW-Energieeffizienzlabel

Ich hatte heute eine etwas impulsive Diskussion mit einem Bekannten bzgl. Elektro- und Hybridautos. Er meinte sein Hybridauto wäre auch sehr sparsam und eine gute Alternative zum puren Elektroauto. Dazu habe ich mal einen Auszug aus der DENA PKW-Label Liste heraus gezogen. Dort habe ich mal Renault Elektroautos mit Toyota Hybridautos gegenüber gestellt. Leider fehlt der Renault Twizy. Er gilt bei vielen nicht als Auto sondern als Quad.

Energie-Effizienz-Label

Energie-Effizienz-Label

Man sieht schon an den Werten, dass diese Liste nicht besonders toll ist. Alle fünf Autos erhalten in dieser Liste das gleiche Label A+. Da Elektroautos bei Fahren kein CO2 ausstoßen ist die Emission gleich Null. Meiner Meinung nach sollten aus diesem Grund die Elektro-autos mindesten A+++ erhalten. Im übrigen sind in dieser Liste schon 145 Autos mit A+ vorhanden und außerdem kann man nur nach A+, A und B Autos selektieren.
Was ein Schrott! Sinnvoller wäre es doch wenn man sein altes Auto mit einem Neuwagen vergleichen könnte. Mein alter Hyundai hätte hier bestimmt das Label E oder schlechter.

Ich würde mir nie ein Hybridauto kaufen. Fast alle Hybride erzeugen den Strom für den Elektromotor aus dem Verbrennungsmotor. Der Benzinmotor setzt jedoch nur 20 bis 30 Prozent der Benzinenergie in Bewegungsenergie des Generators also in Ladestrom um. Somit lädt man seine Batterie zu einem Strompreis von mindesten 50 bis 70 Cent/kWh.
Was für eine Energie- und Geldverschwendung!