Archiv der Kategorie: Twizy

Blog zum Erfahrungsbericht mit dem Elektroauto Twizy von Renault.

Ladestationen Frust 26

Die GGEW hat wieder eine neue Ladesäule in Bickenbach auf dem Parkplatz am Bahnhof aufgebaut. Schön, dass Ihr so aktiv sein. Jedoch habt Ihr mal überlegt ob der Standort „Bahnhof“ überhaupt Sinn macht? Wenn man dort eine Ladesäule hinstellt dann geht man doch davon aus, dass ein E-Autofahrer dort sein E-Auto abstellt, auflädt und mit dem Zug weiter fährt. Dann sind doch wohl die Pendler als potentielle Kunden angedacht, oder?
Ein leerer Akku eines Renault ZOE (40 kWh-Akku) wäre dann an der 22kW-Ladesäule in 2  Stunden voll geladen. Welcher Pendler arbeitet jedoch nur 2 Stunden am Tag 🙂 Nach dem Voll-Laden sollte doch das E-Auto umgeparkt oder abgestöpselt werden damit auch noch andere Elektromobilisten laden können. Im Überigen kostet der Ladevorgang mit einer NewMotion  Ladekarte via Ladenetz 1,- Startgebühr, 48Cent/kWh und 2 Cent/Minute Parkgebühr.
So kann es auch mal schnell recht teuer werden. Besonders wenn man an einer Ladesäule lädt und der Strom für 10 Stunden ausfällt. So habe ich für 0,09 kWh über 11,23 gezahlt und das sind satte 125,- Euro/kWh. Nein kein Schreibfehler s.u.!

Ladekosten nach Stromausfall an der Ladesäule in Seeheim.

Also wenn ich nun in Auerbach, Zwingenberg oder Bickenbach an die Ladesäule fahre und mit dem Zug zur Arbeit hätte ich folgende Lade-Kosten zu zahlen:

1. Ein Euro Startgebühr
2. ca. 6 kWh a 48 Cent = 2,88 €
3. Zwei Cent/Minute bei 10:07 Stunden (6:44 bis 16:51) = 12,14 €

Macht in Summe rund 16,- Euro pro Tag und bei 220 Arbeitstagen ca. 3.500€. Wow, ein teurer Spaß.

Ladestationen Frust 25

Nein, kein Frust eher eine Freude. Beim Aldi in Seeheim gibt es jetzt eine Elektroauto-Schnell-Ladesäule. Per Zufall habe ich die Eröffnung der Ladesäule in der Tageszeitung gelesen und bin gleich mal hingefahren. Die Ladestation liegt nur wenige hundert Meter neben meinem normalen Pendler Arbeitsweg.

Aldi Schnell-Ladesäule Seeheim

Es gibt Anschlusskabel für CHAdeMO – 50 kW, CCS – 50 kW und Typ2-Stecker mit 22 kW.
Schade ist nur, dass wohl immer nur ein E-Auto parken und laden kann. Die Bedienung der Ladesäule ist sehr einfach und der Strom natürlich kostenlos. Der Strom kommt ja auch von der Sonne :-). Auch Franz Alt hat über die neuen Ladesäulen beim Discounter berichtet. Die Supermarktkette tut auch noch mehr zum Thema Energiesparen und Umweltschutz. Naja, jetzt werde ich doch auch mal öfters beim Aldi einkaufen gehen.

Ladestationen Frust 23

Am 4.07.2018 trafen sich die Solarberater in Mörlenbach zur Grundsteinlegung der BürgerSolarBeratung Bergstrasse. Auch ich war mit meinem Renault Twizy am Bürgerhaus in Mörlenbach. Ich nutzte die Gelegenheit und testete die neue Ladesäule der Entega. Hierzu konnte ich, wie auch in Darmstadt, den LadeChip von NewMotion benutzen.

Ladestrom von Entega am Bürgerhaus in Mörlenbach.

Die Parkfläche vor der Säule ist mit einem großen Symbol vom absoluten Halteverbot gekennzeichnet. Die Verbrenner parken dort nicht und E-Auto dürfen dort laden.

In Bensheim wurden nun einige Ladeflächen blau markiert. Weitere Infos und Bilder hierzu folgen….

Ladestationen Frust 22

Ich bin in letzter Zeit öfters in Bürstadt, Viernheim und Lampertheim. Dort stehen hauptsächlich die Ladesäulen von innogy. Betrieben werden die Säulen von der EWR aus Worms. Leider vermisse ich auf deren Webseite einen Hinweis auf die Kosten. Auf der innogy Webseite gibt es zwei Kostenmodelle. Für mich käme nur „innogy ePower direct“ in Frage, da ich keinen Vertrag mit innogy abschließen möchte. Somit wären dies 8 Cent/Minute. Ups, das ergibt ja 4,80 Euro/Stunde. Bei meiner Ladegeschwindigkeit sind dies 2,09 Euro pro Kilowattstunde. Schluck, ähmmm … Frechheit – Wucher! 🙁

Ladesäule Lampertheim

Aber, was lese ich da auf einer anderen Seite von innogy. Ab 9.04.2018 gilt: „Das Laden wird kilowattstunden-genau und nach deutschem Eichrecht abgerechnet. “ Hallo liebe Elektromobilisten, bitte ab Montag die Ladesäulen überprüfen und bei Verstößen bei innogy melden. Ich glaube nicht, dass die den Umstieg so schnell schaffen.
So geht‘s: „Öffnen Sie die eCharge-App. Geben Sie den Ladepunkt an und wählen Sie dann die Bezahlung per Kreditkarte oder PayPal aus. Automatisch hinterlegen Sie ein virtuelles Guthaben von 50 Euro. Das ungenutzte Guthaben wird wieder freigegeben.“
Ich werde mal nächste Woche testen ob die mir 50 € abbuchen und wieder freigeben.

Im überigen zeigen die Bewertungen der App eCharge wie beliebt die Zahlung bei innogy sind.
Es wundert mich wie wenig Bewertungen es dort gibt, da man doch nur mit diese App die Ladesäulen freischalten kann.
Die Kilowattstunden-genaue Abrechnung ist nur so „fair und richtig“. Aber es gibt immer noch Verrückte die nun ihre Ladesäulen kostenpflichtig machen und dabei Pauschal abrechnen. Wir sollten dafür kämpfen die pauschale Abrechnung von Ladestrom an E-Auto-Ladesäulen zu verbieten!

Im Übrigen habe ich Hinweise gefunden, dass innogy auch die SmartCable von ubitricity testet.

Bahn statt E-Auto

Heute möchte ich über meine Erfahrungen beim Umstieg vom E-Auto zur Deutschen Bahn berichten. Ich habe mir letztes Jahr ein Faltrad von Brompton gekauft. Damit wollte ich zuerst den langen Fußweg von der Winter-Ladesäule zur Arbeitsstelle zeitlich abkürzen. Nun benutze ich es hauptsächlich für den Arbeitsweg mit der Deutschen Bahn. Im zusammengefalteten Zustand ist es nur noch ein Gepäckstück und ich könnte damit ins normale Zugabteil. Aufgrund der Sperrigkeit und der Menge der Zugfahrer gehe ich doch öfter ins Fahrradabteil. Jedoch muss ich sagen die Fahrradabteile der Bahn sind das absolute Grauen! Die Konstrukteure der Doppelstockwagen sind wohl nie mit einem Fahrrad mitgefahren. Da hat sich wohl keiner Gedanken gemacht wie man die vielen Fahrräder (meist 12-16 Stück) aufstellen und transportieren könnte.

Fahrradabteil Deutsche Bahn

Dabei gibt es gute Beispiele im Internet zu finden. Dabei wird so oft nur Zweidimensional gedacht. In der Höhe hat man noch Platz und die obere Handgepäckablage wird sowieso nie genutzt. Die senkrechte Aufstellung wäre perfekt. Also weg mit der Handgepäckablage, Vorder-radhaken an die Wand und Sitze auf die andere Seite. Damit sind 20 Räder kein Problem! Im übrigen sind die Zugeverbindung doch recht gut und pünktlich. Zwei bis 3x pro Woche gibt es kleine Verspätungen mit max. 5-10 Minuten. Großes Chaos hat der Sturm Friederike am 18.01.2018 verursacht. Durch den Ausfall der Fernzüge herrschte auf den Nahverkehrsstecken absoluter Wahnsinn. Da war im Zug fast kein Platz mehr zum Stehen. Es herrschten Zustände wie in Japan. Hoffentlich, wird es nie so schlimm wie in Indien.

Twizy 50.000 km

Nach fast 4 Jahren Elektromobilität habe ich heute die 50.000 km voll gemacht.

Tachstand am 25.07.2017

Und immer noch macht das Fahren mit dem E-Auto Spaß. Leider gibt es immer wieder Idioten die am leeren Straßenrand genau dort parken müssen wo die E-Auto Ladesäule steht.
Die Volkskrankheit Nummer 1 ist die Ignoranz, Faulheit und Bequemlichkeit der Menschen.

Ladestationen Frust die Zwanzigste

Was tut man nicht alles für die Elektromobilität. Gestern habe ich nochmals die Ladesäule am Rinnentor in Bensheim besucht. Dieses mal war einer der beiden Parkplätze vor der Ladesäule frei. Ich fuhr geschwindt hinein und ludt mein E-Auto. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte gerade zuvor dem weißen SUV einen blauen Denkzettel verpasst 🙂 Danach kam er zu mir und bat um Erklärung wie das mit dem E-Auto laden denn funktioniert. Der bekam von mir eine kurze Einweisung. Danach verspürte ich Hunger und ging zum Dönerladen gegenüber.

Mennekes Ladesäule Rinnentor Bensheim

Von dort aus konnte ich sehr gut beobachten wer nun den VW mit dem blauen Ticket abholte.
Danach – ich musste so lachen – wurde der nun freie Ladeparkplatz ingesamt 6 mal von verschieden Verbrenner besucht. Die Fahrer fuhren hinein, sahen das E-Auto beim Laden, sahen die Schilder und parkten wieder Rückwarts aus. Ich hatte meinen Spaß 🙂 🙂 🙂
Danach parkte einer der es nicht raffte. Ich ging zu meinem Auto und sprach ihn an. „Auf diesem Parkplatz bekommen Sie einen Strafzettel“ sagte ich. Warum fragte er. Sie stehen auf einem Parkplatz für Elektroautos und hier ist das Parken nur für E-Autos während des Ladens erlaubt. Oh, sagte er. Das habe ich nicht gesehen. Er bedankte ich und fuhr weg. Bis ich den Parkplatz verlassen konnte musste ich noch 3 weitere  Verbrenner auf das vermeidliche Ticket hinweisen. Das hat Spaß gemacht. Irgendwann nehme ich mir mal Urlaub und stelle micht einen ganzen Tag da hin dann aber mit versteckter Kamera!

Ladestationen Frust die Neunzehnte

So jetzt ist die Ladesäule am Bahnhof in Bensheim-Auerbach wieder frei und es kann geladen werden. Ein 3/4 Jahr war die Ladesäule wegen Bauarbeiten am Bahnhof gesperrt.

GGEW Ladesäule am Bahnhof Bensheim-Auerbach

Des Weiteren hat die GGEW zwei neue Mennekes-Ladesäulen am Bürgerhaus Kronepark direkt an der B3 aufgestellt.

Mennekes-Ladesäule Bürgerhaus Bensheim-Auerbach

Das erste Laden war sehr lustig denn so viele Gaffer beim Laden meines Twizy’s hatte ich noch nie. Die zweite Säule steht am Rinnentor in der Bensheimer Innenstadt und ist wie erwartet von Verbrenner zugeparkt.

Falschparker Ladesäule Rinnentor Bensheim

Da hilft die beste Beschilderung nichts wenn keiner kontrolliert und Strafzettel verteilt. In HP am Graben steht ein großes Hinweisschild und trotzdem parken Verbrenner vor der Ladesäule. Es wird schlicht und ergreifend ignoriert. Da kann eigentlich nur eine Absperrung helfen!

Falschparker Graben Heppenheim

Dies könnte eine ein Poller, Handschranke, Wegesperre oder eine Scherensperre sein.

Politiker ohne Ahnung

Schau Euch mal das Video mit dem Ministerpräsidenten Herrn Kretschmann an:

Ohne Worte (Quelle youtube)

Ich glaube bei dem Satz „Ihr habt keine Ahnung!“ hat er sich wohl versprochen. Es müsste lauten: „Ich hab keine Ahnung“. Ich lade mein Elektroauto zu 90 Prozent Zuhause an der eigenen Steckdose. Nur bei 10 % Prozent aller Fahrten gehen ich an eine öffentliche Ladesäule und diese Säule steht dann im öffentlichen Raum auf einem Parkplatz. Laut Statistik steht das deutsche Auto am Tag zu 96 % irgendwo rum. In dieser Zeit könnte das Elektroauto geladen werden. Ladeparks (vergleichbar mit Tankstellen) sind nur für längere Strecken mit E-Auto sinnvoll. Auch hier könnten alle Parkplätze an einer Autobahnraststätte mit Ladesäulen ausgestattet werden. Ich war einmal begreistert, dass Baden-Württemberg einen Grünen Misterpräsidenten bekommen hat. Mittlerweile halte ich diesen Mann für das Bündnis 90/Die Grünen nicht mehr tragbar. Er soll ruhig weiter mit nem gescheiten Diesel ne Tonne Sand holen. Dann soll er aber auch die verpestete Luft aus seinem Diesel einatmen.

Nachtrag: Focus Online und Dieselproblematik Report24

3. Energie- und Klimaschutztag

Am vergangenen Sonntag fand bei strahlendem Sonnenschein der dritte Energie- und Klimaschutztag im Naturschutzzentrum Bergstrasse statt. Daniel Bannasch erklärte den Besuchern die Energiewende auf dem Bierdeckel. Mehr dazu im BA und Metropolsolar. Erhard Renz zeigte mit KIVA wie man sein Geld sinnvoll für Solarenergie in den Entwicklungsländer investieren kann. Meine Wenigkeit versuchte mit anderen Vereinskollegen den Umstieg auf Elektromobilität zu zeigen.

Energiewende auf dem Bierdeckel mit Daniel Bannasch.

Leider konnte ich nicht alle Veranstaltungen und Vorträge besuchen. Der Vortrag vom Dr. Dr. Rademacher begann am Anfang sehr lehrreich und – für mich – sehr nachdenklich und endete am Schluss mit entsetzten Kopfschüttel. Diese Mann empfiehlt doch tatsächlich, dass wir
alle Verbrennungsfahrzeuge behalten und mit Bioethanol fahren sollten. Den Sprit könnte man doch mit Solarenergie in Afrika erzeugen – Unglaublich! Nach seiner These wäre, alles was ich bisher zu meiner persönlichen Energiewende getan habe, falsch und würde nichts bringen. Ich hätte das Geld besser in solare Projekte in Afrika investieren sollen (Großes Lob an Erhard und KIVA).  Super Idee. Tja, dann gäbe es aber das Problem, dass ich heute kein Geld zum weiteren investieren übrig hätte denn ich würde mich bei meiner Strom- und Gasrechnung Dumm und dämlich zahlen. In Zukunft – wenn ich mal in Rente bin – müsste ich dann beim Staat betteln gehen um im Winter mein 300 Jahre altes Fachwerkhaus zu beheizen.
Ebenso entsetzt war auch Daniel und konterte entsprechend auf dessen Argumente. Der Mann ist absolut uneinsichtig und meiner Meinung nach nicht glaubwürdig.