Archiv der Kategorie: Twizy

Blog zum Erfahrungsbericht mit dem Elektroauto Twizy von Renault.

Ladestationen Frust 23

Am 4.07.2018 trafen sich die Solarberater in Mörlenbach zur Grundsteinlegung der BürgerSolarBeratung Bergstrasse. Auch ich war mit meinem Renault Twizy am Bürgerhaus in Mörlenbach. Ich nutzte die Gelegenheit und testete die neue Ladesäule der Entega. Hierzu konnte ich, wie auch in Darmstadt, den LadeChip von NewMotion benutzen.

Ladestrom von Entega am Bürgerhaus in Mörlenbach.

Die Parkfläche vor der Säule ist mit einem großen Symbol vom absoluten Halteverbot gekennzeichnet. Die Verbrenner parken dort nicht und E-Auto dürfen dort laden.

In Bensheim wurden nun einige Ladeflächen blau markiert. Weitere Infos und Bilder hierzu folgen….

Ladestationen Frust 22

Ich bin in letzter Zeit öfters in Bürstadt, Viernheim und Lampertheim. Dort stehen hauptsächlich die Ladesäulen von innogy. Betrieben werden die Säulen von der EWR aus Worms. Leider vermisse ich auf deren Webseite einen Hinweis auf die Kosten. Auf der innogy Webseite gibt es zwei Kostenmodelle. Für mich käme nur „innogy ePower direct“ in Frage, da ich keinen Vertrag mit innogy abschließen möchte. Somit wären dies 8 Cent/Minute. Ups, das ergibt ja 4,80 Euro/Stunde. Bei meiner Ladegeschwindigkeit sind dies 2,09 Euro pro Kilowattstunde. Schluck, ähmmm … Frechheit – Wucher! 🙁

Ladesäule Lampertheim

Aber, was lese ich da auf einer anderen Seite von innogy. Ab 9.04.2018 gilt: „Das Laden wird kilowattstunden-genau und nach deutschem Eichrecht abgerechnet. “ Hallo liebe Elektromobilisten, bitte ab Montag die Ladesäulen überprüfen und bei Verstößen bei innogy melden. Ich glaube nicht, dass die den Umstieg so schnell schaffen.
So geht‘s: „Öffnen Sie die eCharge-App. Geben Sie den Ladepunkt an und wählen Sie dann die Bezahlung per Kreditkarte oder PayPal aus. Automatisch hinterlegen Sie ein virtuelles Guthaben von 50 Euro. Das ungenutzte Guthaben wird wieder freigegeben.“
Ich werde mal nächste Woche testen ob die mir 50 € abbuchen und wieder freigeben.

Im überigen zeigen die Bewertungen der App eCharge wie beliebt die Zahlung bei innogy sind.
Es wundert mich wie wenig Bewertungen es dort gibt, da man doch nur mit diese App die Ladesäulen freischalten kann.
Die Kilowattstunden-genaue Abrechnung ist nur so „fair und richtig“. Aber es gibt immer noch Verrückte die nun ihre Ladesäulen kostenpflichtig machen und dabei Pauschal abrechnen. Wir sollten dafür kämpfen die pauschale Abrechnung von Ladestrom an E-Auto-Ladesäulen zu verbieten!

Im Übrigen habe ich Hinweise gefunden, dass innogy auch die SmartCable von ubitricity testet.

Bahn statt E-Auto

Heute möchte ich über meine Erfahrungen beim Umstieg vom E-Auto zur Deutschen Bahn berichten. Ich habe mir letztes Jahr ein Faltrad von Brompton gekauft. Damit wollte ich zuerst den langen Fußweg von der Winter-Ladesäule zur Arbeitsstelle zeitlich abkürzen. Nun benutze ich es hauptsächlich für den Arbeitsweg mit der Deutschen Bahn. Im zusammengefalteten Zustand ist es nur noch ein Gepäckstück und ich könnte damit ins normale Zugabteil. Aufgrund der Sperrigkeit und der Menge der Zugfahrer gehe ich doch öfter ins Fahrradabteil. Jedoch muss ich sagen die Fahrradabteile der Bahn sind das absolute Grauen! Die Konstrukteure der Doppelstockwagen sind wohl nie mit einem Fahrrad mitgefahren. Da hat sich wohl keiner Gedanken gemacht wie man die vielen Fahrräder (meist 12-16 Stück) aufstellen und transportieren könnte.

Fahrradabteil Deutsche Bahn

Dabei gibt es gute Beispiele im Internet zu finden. Dabei wird so oft nur Zweidimensional gedacht. In der Höhe hat man noch Platz und die obere Handgepäckablage wird sowieso nie genutzt. Die senkrechte Aufstellung wäre perfekt. Also weg mit der Handgepäckablage, Vorder-radhaken an die Wand und Sitze auf die andere Seite. Damit sind 20 Räder kein Problem! Im übrigen sind die Zugeverbindung doch recht gut und pünktlich. Zwei bis 3x pro Woche gibt es kleine Verspätungen mit max. 5-10 Minuten. Großes Chaos hat der Sturm Friederike am 18.01.2018 verursacht. Durch den Ausfall der Fernzüge herrschte auf den Nahverkehrsstecken absoluter Wahnsinn. Da war im Zug fast kein Platz mehr zum Stehen. Es herrschten Zustände wie in Japan. Hoffentlich, wird es nie so schlimm wie in Indien.

Twizy 50.000 km

Nach fast 4 Jahren Elektromobilität habe ich heute die 50.000 km voll gemacht.

Tachstand am 25.07.2017

Und immer noch macht das Fahren mit dem E-Auto Spaß. Leider gibt es immer wieder Idioten die am leeren Straßenrand genau dort parken müssen wo die E-Auto Ladesäule steht.
Die Volkskrankheit Nummer 1 ist die Ignoranz, Faulheit und Bequemlichkeit der Menschen.

Ladestationen Frust die Zwanzigste

Was tut man nicht alles für die Elektromobilität. Gestern habe ich nochmals die Ladesäule am Rinnentor in Bensheim besucht. Dieses mal war einer der beiden Parkplätze vor der Ladesäule frei. Ich fuhr geschwindt hinein und ludt mein E-Auto. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte gerade zuvor dem weißen SUV einen blauen Denkzettel verpasst 🙂 Danach kam er zu mir und bat um Erklärung wie das mit dem E-Auto laden denn funktioniert. Der bekam von mir eine kurze Einweisung. Danach verspürte ich Hunger und ging zum Dönerladen gegenüber.

Mennekes Ladesäule Rinnentor Bensheim

Von dort aus konnte ich sehr gut beobachten wer nun den VW mit dem blauen Ticket abholte.
Danach – ich musste so lachen – wurde der nun freie Ladeparkplatz ingesamt 6 mal von verschieden Verbrenner besucht. Die Fahrer fuhren hinein, sahen das E-Auto beim Laden, sahen die Schilder und parkten wieder Rückwarts aus. Ich hatte meinen Spaß 🙂 🙂 🙂
Danach parkte einer der es nicht raffte. Ich ging zu meinem Auto und sprach ihn an. „Auf diesem Parkplatz bekommen Sie einen Strafzettel“ sagte ich. Warum fragte er. Sie stehen auf einem Parkplatz für Elektroautos und hier ist das Parken nur für E-Autos während des Ladens erlaubt. Oh, sagte er. Das habe ich nicht gesehen. Er bedankte ich und fuhr weg. Bis ich den Parkplatz verlassen konnte musste ich noch 3 weitere  Verbrenner auf das vermeidliche Ticket hinweisen. Das hat Spaß gemacht. Irgendwann nehme ich mir mal Urlaub und stelle micht einen ganzen Tag da hin dann aber mit versteckter Kamera!

Ladestationen Frust die Neunzehnte

So jetzt ist die Ladesäule am Bahnhof in Bensheim-Auerbach wieder frei und es kann geladen werden. Ein 3/4 Jahr war die Ladesäule wegen Bauarbeiten am Bahnhof gesperrt.

GGEW Ladesäule am Bahnhof Bensheim-Auerbach

Des Weiteren hat die GGEW zwei neue Mennekes-Ladesäulen am Bürgerhaus Kronepark direkt an der B3 aufgestellt.

Mennekes-Ladesäule Bürgerhaus Bensheim-Auerbach

Das erste Laden war sehr lustig denn so viele Gaffer beim Laden meines Twizy’s hatte ich noch nie. Die zweite Säule steht am Rinnentor in der Bensheimer Innenstadt und ist wie erwartet von Verbrenner zugeparkt.

Falschparker Ladesäule Rinnentor Bensheim

Da hilft die beste Beschilderung nichts wenn keiner kontrolliert und Strafzettel verteilt. In HP am Graben steht ein großes Hinweisschild und trotzdem parken Verbrenner vor der Ladesäule. Es wird schlicht und ergreifend ignoriert. Da kann eigentlich nur eine Absperrung helfen!

Falschparker Graben Heppenheim

Dies könnte eine ein Poller, Handschranke, Wegesperre oder eine Scherensperre sein.

Politiker ohne Ahnung

Schau Euch mal das Video mit dem Ministerpräsidenten Herrn Kretschmann an:

Ohne Worte (Quelle youtube)

Ich glaube bei dem Satz „Ihr habt keine Ahnung!“ hat er sich wohl versprochen. Es müsste lauten: „Ich hab keine Ahnung“. Ich lade mein Elektroauto zu 90 Prozent Zuhause an der eigenen Steckdose. Nur bei 10 % Prozent aller Fahrten gehen ich an eine öffentliche Ladesäule und diese Säule steht dann im öffentlichen Raum auf einem Parkplatz. Laut Statistik steht das deutsche Auto am Tag zu 96 % irgendwo rum. In dieser Zeit könnte das Elektroauto geladen werden. Ladeparks (vergleichbar mit Tankstellen) sind nur für längere Strecken mit E-Auto sinnvoll. Auch hier könnten alle Parkplätze an einer Autobahnraststätte mit Ladesäulen ausgestattet werden. Ich war einmal begreistert, dass Baden-Württemberg einen Grünen Misterpräsidenten bekommen hat. Mittlerweile halte ich diesen Mann für das Bündnis 90/Die Grünen nicht mehr tragbar. Er soll ruhig weiter mit nem gescheiten Diesel ne Tonne Sand holen. Dann soll er aber auch die verpestete Luft aus seinem Diesel einatmen.

Nachtrag: Focus Online und Dieselproblematik Report24

3. Energie- und Klimaschutztag

Am vergangenen Sonntag fand bei strahlendem Sonnenschein der dritte Energie- und Klimaschutztag im Naturschutzzentrum Bergstrasse statt. Daniel Bannasch erklärte den Besuchern die Energiewende auf dem Bierdeckel. Mehr dazu im BA und Metropolsolar. Erhard Renz zeigte mit KIVA wie man sein Geld sinnvoll für Solarenergie in den Entwicklungsländer investieren kann. Meine Wenigkeit versuchte mit anderen Vereinskollegen den Umstieg auf Elektromobilität zu zeigen.

Energiewende auf dem Bierdeckel mit Daniel Bannasch.

Leider konnte ich nicht alle Veranstaltungen und Vorträge besuchen. Der Vortrag vom Dr. Dr. Rademacher begann am Anfang sehr lehrreich und – für mich – sehr nachdenklich und endete am Schluss mit entsetzten Kopfschüttel. Diese Mann empfiehlt doch tatsächlich, dass wir
alle Verbrennungsfahrzeuge behalten und mit Bioethanol fahren sollten. Den Sprit könnte man doch mit Solarenergie in Afrika erzeugen – Unglaublich! Nach seiner These wäre, alles was ich bisher zu meiner persönlichen Energiewende getan habe, falsch und würde nichts bringen. Ich hätte das Geld besser in solare Projekte in Afrika investieren sollen (Großes Lob an Erhard und KIVA).  Super Idee. Tja, dann gäbe es aber das Problem, dass ich heute kein Geld zum weiteren investieren übrig hätte denn ich würde mich bei meiner Strom- und Gasrechnung Dumm und dämlich zahlen. In Zukunft – wenn ich mal in Rente bin – müsste ich dann beim Staat betteln gehen um im Winter mein 300 Jahre altes Fachwerkhaus zu beheizen.
Ebenso entsetzt war auch Daniel und konterte entsprechend auf dessen Argumente. Der Mann ist absolut uneinsichtig und meiner Meinung nach nicht glaubwürdig.

E-Autos im Popcorn-Effekt

Merkel glaubt nicht mehr an eine Million E-Autos bis 2020.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich von dem Regierungsziel, dass bis 2020 eine Millionen Elektro-Autos auf deutschen Straßen fahren sollen, verabschiedet. Dabei gilt die Elektromobilität als Kernstrategie zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors. Quelle Franz Alt

Vielleicht sollte sich Frau Merkel mal den von Vortrag von Lars Thomsen anschauen. Es sind zwar nur noch 2,5 Jahre bis 2020 aber ich sehe täglich immer mehr Elektroautos auf unseren Straßen. Mittlerweile wird es auch eng an den E-Auto-Ladesäulen und des öfteren sind alle Ladeplätze belegt. Somit habe ich in Zukunft eher eine Ladesäulen-Angst als eine Reichweiten-Angst. Hinzu kommt noch das Problem der Falschparker vor den Ladesäulen. Das sind nicht nur Autos mit Verbrennungsmotor sondern auch E-Autos als Dauerparker. Kürzlich sprach ich mit einer Falschparkerin die ihren Benziner vor der Ladesäule in Heppenheim abstellte. Ich fragte Sie ob ihr Benziner elektrisch fahren würde. Nein, sagte sie und wollte wissen warum ich das fragte. Ich zeigte ihr das 1 m² große Schild vor Ihrer Nase auf dem das Parken nur für Elektrofahrzeuge nur während des Ladens erlaubt ist. „Ups, das habe ich nicht gesehn“, gab sie zu. Wer list denn heute noch Schilder und wenn sie gelesen werden, wer versteht sie?

Falschparker Graben HP

Die aktuelle Ladeinfrastruktur war gestern Abend auch ein Thema bei der Mitgliederversammlung im Verein Freie-Infrastruktur Bergstrasse e.V. Wir werden in Zukunft, außer freie WLAN-Router, auch Ladesäulen bei unseren Mitgliedern aufstellen. Bevorzug wird hierzu das weite verbreitet System von NewMotion welches auch für wenig Geld ein Abrechnungssystem anbietet. Hier lohnt sich ein Blick über den Tellerrand in die Niederlande. Dort gibt es schon mehr als 18.000 Ladepunkte. Im wesentlich größeren Deutschland sind es gerade mal 6.200.
Leider sind bei diesen Ladelandkarten nicht alle Ladepunkte vermerkt. Aus diesem Grund arbeiten wir an einer lokalen Ladekarte im Kreis-Bergstrasse. Im Augenblick gibt es entlang der Bergstrasse ca. 40 verschiedene Ladesäulen. Weitere Infos hierzu am Samstag und Sonntag beim VHS-Kurs „Elektroauto im Erstkontakt“ und dem Energie- und Klimaschutztag im Naturschutzzentrum Bergstrasse.

Ich empfehle hierzu den Vortrag von unserem Bloggerkollegen Daniel BannaschEnergiewende auf dem Bierdeckel“ am Sonntag.

Ladestationen Frust die Achzehnte

Mit unserem Dienstwagen e-Golf haben wir einen zweitägigen Workshop in Geisenheim besucht. Leider schafft es der e-Golf nicht die 70 km hin und zurück zu fahren. Somit mussten wir in Geisenheim am Rathaus laden. Die Süwag (RWE) Ladesäule lässt sich mit der eCharge-App freischalten. Leider nur mit einem Zeittarif von 4,95 pro Stunde. Was mir nicht klar war, dass der e-Golf ein Schnarchlader ist. Somit schaffte er in 2 Stunden nur 6,8 kWh.

Schnarchladung an der Ladesäule in Geisenheim.

Das sind umgerechnet 1,46 €/kWh. Das ist eine absolute Frechheit und Abzocke!
Liebe Süwag und/oder RWE so wird das nichts mit „VoRWEg Fahren“. Das ist eher ein „hinter her schleichen“. Ach ja, noch etwas zum Schluss am ersten Tag konnten wir die Säule nicht freischalten weil man uns per QR-Code an der Säule auf die alte e-kWh-App geleitet hat. Die funktioniert schon lange nicht mehr sagte der freundlicher Herr an der Notrufnummer beim zweiten Anruf. Er spürte meinen Frust und schaltet uns die Säule auf Kulanz frei.
Naja, es gibt viel zu tun – packt Ihr es an?  Die Antwort von Intercharge auf meine Beschwerde ist eher vom Typ Interschnarch 🙂 Oder das geht uns nix an!