Radfahrer dritter Klasse

Heute habe ich den Beweis: Radfahren sind bei der Bahn Personen dritter Klasse oder gar nicht erwünscht. In einem Zug mit ausgewiesenem Fahrradabteil darf man diese nur bedingt mit dem Fahrrad nutzen. D.h. laut Schaffner kann ich als Radfahrer nur freundlich hoffen, das ein Fahrgast ohne Fahrrad im Fahrradabteil platz macht. Wenn keiner Platz frei macht hätte ich keinen Anspruch auf einen ausgewiesenen Fahrradstellplatz. Eben Fahrgast dritter Klasse und nicht erwünscht.

Am 9. April waren idealer Zustände im Fahrradabteil.

Des Weiteren muss die Bahn Sprit sparen und lässt Züge im Bahnhof ohne Lüftung und Klimaanlage in der Sonne stehen. Heute waren es über 40°C im Zugabteil. Da kannste vor Hitze verrecken bis der Lokführer mal den Dieselmotor mit Lüftung und Klimaanlage einschaltet.
Ab morgen fahr ich wieder mit dem E-Auto. Ist auch wesentlich ökologischer!
Ach ja und wenn die Klimaanlage defekt ist wird der ganze Wagen gesperrt, Super DB LMAA.

Zugausfälle ohne Ende

Wer mit der Bahn fährt braucht Zeit und Nerven ohne Ende. Als Bahnpendler muss man jeden Morgen vor Fahrtantritt auf den DB Streckenagenten schauen. In der letzten Woche waren die Verspätungen und Zugausfälle dermaßen ätzend, dass ich doch lieber mit dem E-Auto gefahren bin.

Zugausfall der DB.

Aus diesem Grund habe ich auch mal den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß zwischen E-Auto und Zugfahren verglichen. Ich bin erschrocken als ich feststellte, dass das Fahren mit dem Elektroauto doch 3 mal sparsamer und ökologischer ist. Laut Wikipedia verbraucht die DB pro Fahrgast und 100 km ca. 3,4 Liter Diesel also ca. 35 kWh/100km.
Mit meinem kleinen E-Auto Twizy benötige ich 9 kWh/100km. Somit fahre ich fast 4 mal effizienter als mit der Bahn. Des Weiteren lade ich meinen E-Auto-Akku mit reinem Ökostrom. Die Bahn dagegen fuhr 2017 nur mit 44 Prozent Ökostrom. Somit ist das elektrische Autofahren um ein vielfaches ökologischer als das Bahnfahren! Außerdem brauche ich mit dem Auto nur 35 Minuten zur Arbeit. Mit dem Zug durchschnittlich ca. 60 Minuten also fast doppelt so lange. Hätte ich mir eine Fahrkarte bei der DB gekauft so hätte ich sie letzte Woche zurückgegeben!
Im übrigen habe ich folgenden Hinweis für die Zugausfälle der DB gefunden „Beeinträchtigungen zwischen Frankfurt(Main) und Mannheim möglich

Ladestationen Frust 22

Ich bin in letzter Zeit öfters in Bürstadt, Viernheim und Lampertheim. Dort stehen hauptsächlich die Ladesäulen von innogy. Betrieben werden die Säulen von der EWR aus Worms. Leider vermisse ich auf deren Webseite einen Hinweis auf die Kosten. Auf der innogy Webseite gibt es zwei Kostenmodelle. Für mich käme nur „innogy ePower direct“ in Frage, da ich keinen Vertrag mit innogy abschließen möchte. Somit wären dies 8 Cent/Minute. Ups, das ergibt ja 4,80 Euro/Stunde. Bei meiner Ladegeschwindigkeit sind dies 2,09 Euro pro Kilowattstunde. Schluck, ähmmm … Frechheit – Wucher! 🙁

Ladesäule Lampertheim

Aber, was lese ich da auf einer anderen Seite von innogy. Ab 9.04.2018 gilt: „Das Laden wird kilowattstunden-genau und nach deutschem Eichrecht abgerechnet. “ Hallo liebe Elektromobilisten, bitte ab Montag die Ladesäulen überprüfen und bei Verstößen bei innogy melden. Ich glaube nicht, dass die den Umstieg so schnell schaffen.
So geht‘s: „Öffnen Sie die eCharge-App. Geben Sie den Ladepunkt an und wählen Sie dann die Bezahlung per Kreditkarte oder PayPal aus. Automatisch hinterlegen Sie ein virtuelles Guthaben von 50 Euro. Das ungenutzte Guthaben wird wieder freigegeben.“
Ich werde mal nächste Woche testen ob die mir 50 € abbuchen und wieder freigeben.

Im überigen zeigen die Bewertungen der App eCharge wie beliebt die Zahlung bei innogy sind.
Es wundert mich wie wenig Bewertungen es dort gibt, da man doch nur mit diese App die Ladesäulen freischalten kann.
Die Kilowattstunden-genaue Abrechnung ist nur so „fair und richtig“. Aber es gibt immer noch Verrückte die nun ihre Ladesäulen kostenpflichtig machen und dabei Pauschal abrechnen. Wir sollten dafür kämpfen die pauschale Abrechnung von Ladestrom an E-Auto-Ladesäulen zu verbieten!

Im Übrigen habe ich Hinweise gefunden, dass innogy auch die SmartCable von ubitricity testet.

4. Tag der Elektromobilität

Es war mal wieder ein voller Erfolg auf dem 4. Tag der Elektromobilität in Darmstadt.
Das Wetter hätte nicht besser sein können. Dieses mal waren wir zeitweise 9 bis 12 E-Autos auf dem Markplatz in Darmstadt.

4. Tag der Elektromobilität in Darmstadt

5x Renault Twizy
2x Renaul ZOE
1x Mia
1x Daimler Smart
1x Nissan Leaf
1x Hyundai Ionig
1x Opel Ampera-e
1x Tesla Model X

Danke an den Stammtisch Rhein-Main-Twizy. Sie kamen mit 4 Twizy’s aus Frankfurt. Danke auch an Richard der mit seinem Telsa Model X und dem Mia die Besucher anzog wie ein Magnet.
Wir hatten sogar den Hessischen Rundfunk auf unserem Stand und waren dann Abends für 30 Sekunden in der Hessenschau (ab 10:27). Da kann sich die Autoschau in Heppenheim vergangenes Wochenende eine große Scheibe abschneiden. Ich denke, wir werden vorerst nicht mehr an der Autoschau in Heppenheim teilnehmen. Wir konzentrieren unsere ehrenamtliche Tätigkeit lieber auf Ausstellungen die ehrlich, sinnvoll und effiektiv geplant werden.
So viele Besucher wie auf dem 4. Tag der Elektromobilität in Darmstadt hatten wir noch nie. Zeitweise waren mehr als 50 Besucher an unseren Autos. Wir hatten echt ein Problem mit 6 Beratern diesem Massenansturm Herr zu werden.

4. Tag der Elektromobilität in Darmstadt

Auch am 4. Tag der Elektromobilität sind wir wieder in Darmstadt mit dabei. Die Interessengruppe Elektromobilität Bergstrasse mit dem Verein Freie Infrastruktur Bergstraße e. V. zeigen wieder einmal Ihre privaten Elektroautos auf dem Marktplatz im Herzen Darmstadts.

Lageplan 4. Tag der Elektromobilität 2018

Angemeldet haben sich Fahrer mit folgenden E-Autos:

2 x Renault Twizy
2 x Renault ZOE
1 x Nissan Leaf
1 x Opel Ampera-E
1 x Daimler Smart
1 x Hyundai Ioniq

Auf der Standfläche Bucher finden Sie erfahrene E-Auto-Mobilisten. Wir beraten Sie gerne bei allen Alltagsfragen um die Elektromobilität.

ÖVPN mit der Deutschen Bahn

Es ist zur Zeit echt ätzend mit der Bahn zu fahren. Es fallen ständig Züge aus. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich erstmal wieder mit dem Auto zur Arbeit fahren. Leider gibt es auch keine Hinweise auf den Störungs- oder Ausfallgrund. Sehr oft wird auch eine Signalstörung gemeldet.
Daraus könnte man ableiten, dass die Deutsche Bahn ihre Technik nicht genug wartet und deshalb sehr störanfällig ist.

Zug fällt aus. DB

Der Arbeitskollege der mit mir am Dienstag mit dem Fahrrad gefahren ist, konnte dann in Zwingenberg nicht zusteigen weil die Regionalbahn um 7:04 Uhr so voll war, dass er mit seinem Faltrad nicht mehr einsteigen konnte. Da fallen mir Bilder wie in China ein wo das Bahnpersonal die Menschen in die Waagen drückt. Im Zug konnte keiner mehr umfallen den dafür war kein Platz mehr.
Die App der Bahn hat auch noch ihre Macken. So aktuallisiert sie nicht eigenständig die Verspätungszeiten der Züge. Oder sie beschreibt Umstiegszeiten wo keine sind.

Umstiegszeit App zeigt 15.

Also wer sich darauf verlässt ist absolut verlassen!

Elektromobilität auf der Autoschau 2018

Dieses Jahr gab es keine Sonderschau Elektromobilität auf der Autoschau in Heppenheim. Der Veranstalter gab uns unmissverständlich das Zeichen, dass wir nicht erwünscht sind. Wir sind eine Interessengruppe Elektromobilität und wollen keine E-Autos verkaufen. Somit sind wir gleich zu setzen mit dem Oldtimerclub und dem Vettel Fanclub. Es ist uns nicht möglich hunderte von Euros zu zahlen um unsere privaten E-Auto auf der Autoschau zu zeigen.
Naja, wir sind mal über die Autoschau gelaufen und siehe da die Schau wird immer schlechter besucht. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen und den Chef der Truppe wechseln! Das Wetter war auch mies. Es war kalt und windig. Viele Aussteller waren nicht da, andere haben ihre Autos hingestellt aber kein Personal zur Beratung. Auch die GGEW hat ihren Stand schon früh abgebaut. Somit war nach 14:00 Uhr die Autoschau schon fast gelaufen. Das einzige gute Gespräch hatten wir mit dem Autohaus Schneider beim neuen Nissan Leaf.

Nissan Leaf 2018

Bin mal gespannt auf unsere Sonderschau Elektromobilität am kommenden Sonntag den 25.03.2018 auf dem Marktplatz in Darmstadt.

Energiekarawane als Auslaufmodell

In Lorsch gab es schon 3 Energiekarawanen und die letzte Karawane war 2016. Leider haben sich damals nur 35 Hausbesitzer auf das kostenlose Beratungsangebot der Stadt Lorsch gemeldet. Deshalb hat der Magistrat beschlossen, 2018 kein neues Angebot zu machen, berichtete Bürgermeister Christian Schönung in der Sitzung des Bauausschusses. Es sei derzeit schwierig, Menschen dafür zu begeistern.
Ich dachte damals auch, dass sich – ohne Festlegung eines Quartiers – mehr Immobilienbesitzer melden würden. In der Ausschuss-Sitzung gab es gute Fragen und Anregungen von PWL, SPD und Grünen. Leider wurde diese vom Bürgermeister, nach meinem Eindruck, nicht ernst oder nicht wahrgenommen. Man könnte doch von der Stadt einen Energieberater ganzjährig direkt beauftragen. Nein, dafür würde man ja jedes Jahr direkt an die Energieagentur Bergstraße zahlen. Es gibt für den Beitrag der Stadt Lorsch jedoch nur eine Initialberatung in den Büros der Energieagentur in Heppenheim. Leider kommt keiner der Energieberater direkt zu ihnen Nachhause. Die SPD wollte wissen ob es nicht eine Möglichkeit gäbe den Grund das geringe Interesse herauszufinden. Vielleicht hätte man mal die beratenden Energieberater der Energiekarawane fragen sollen! Welcher Hausbesitzer im Rentenalter will denn nochmal einen Kredit aufnehmen bei Amortisationszeiten über 20 Jahren. Lieber zahlt man am Ende des Jahres mit Schmerzen seine hohen Heiz- und Stromkosten. Leider kam zu diesem Thema keine Anregung von der FDP und der BfL. Schade eigentlich, da der anwesende FDP’ler doch selber Energieberater ist. Generell hatte ich den Eindruck, dass die anwesenden Bürgervertreter in Sache Energie nicht sehr kompetent sind. Mit meinen Angebot bei diesem Thema etwas auszuhelfen bin ich wohl mal wieder beim Bürgermeister ins Fettnäpfchen getreten.
Im Allgemeinen ist die Art und Weise der Kommunikation bei solchen öffentlichen Sitzungen
unter aller Kanone. Die Stimmung ist immer sehr angespannt und gereizt. Hier würde ich mal für alle ein gemeinsames Kommunikationsseminar empfehlen.

Bahn statt E-Auto

Heute möchte ich über meine Erfahrungen beim Umstieg vom E-Auto zur Deutschen Bahn berichten. Ich habe mir letztes Jahr ein Faltrad von Brompton gekauft. Damit wollte ich zuerst den langen Fußweg von der Winter-Ladesäule zur Arbeitsstelle zeitlich abkürzen. Nun benutze ich es hauptsächlich für den Arbeitsweg mit der Deutschen Bahn. Im zusammengefalteten Zustand ist es nur noch ein Gepäckstück und ich könnte damit ins normale Zugabteil. Aufgrund der Sperrigkeit und der Menge der Zugfahrer gehe ich doch öfter ins Fahrradabteil. Jedoch muss ich sagen die Fahrradabteile der Bahn sind das absolute Grauen! Die Konstrukteure der Doppelstockwagen sind wohl nie mit einem Fahrrad mitgefahren. Da hat sich wohl keiner Gedanken gemacht wie man die vielen Fahrräder (meist 12-16 Stück) aufstellen und transportieren könnte.

Fahrradabteil Deutsche Bahn

Dabei gibt es gute Beispiele im Internet zu finden. Dabei wird so oft nur Zweidimensional gedacht. In der Höhe hat man noch Platz und die obere Handgepäckablage wird sowieso nie genutzt. Die senkrechte Aufstellung wäre perfekt. Also weg mit der Handgepäckablage, Vorder-radhaken an die Wand und Sitze auf die andere Seite. Damit sind 20 Räder kein Problem! Im übrigen sind die Zugeverbindung doch recht gut und pünktlich. Zwei bis 3x pro Woche gibt es kleine Verspätungen mit max. 5-10 Minuten. Großes Chaos hat der Sturm Friederike am 18.01.2018 verursacht. Durch den Ausfall der Fernzüge herrschte auf den Nahverkehrsstecken absoluter Wahnsinn. Da war im Zug fast kein Platz mehr zum Stehen. Es herrschten Zustände wie in Japan. Hoffentlich, wird es nie so schlimm wie in Indien.

Jahresrückblick 2017

Das alte Jahr 2017 ist stürmisch zu Ende gegangen. Viel hat sich in Sachen Elektromobilität geändert. Es sind viele neue Elektroauto-Ladesäulen aufgebaut worden aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die beiden Energieversorger im Kreis Bergstraße habe viele Säulen in DA, Odenwald und Bensheim aufgestellt.
Am Neujahrstag haben sich 6 Elektromobilisten zum E-Auto-Stammtisch beim Addi getroffen.
Diesmal wurde sehr spannend die Akkuentwicklung bei den E-Autos besprochen. Es hat sich ein neuer Interessensbereich herauskristallisiert. Das Thema ist „Eigenbau eines Hausspeichers“. Dazu haben die  E-Kollegen fleißig gebrauchte Lithium-Rundzellen vom Typ 18650 gesammelt. Aus diesen Rundzellen wollen wir einen Hausspeicher für unsere PV-Anlagen zusammenbauen. Eventuell auch einen Akku für E-Autos.

Erster Lithiumakku mit Rundzellen 18650

Vielleicht brauche ich bald kein E-Auto mehr? Als Mitarbeiter des Landes Hessen bin ich stolzer Besitzer eines Landes-Ticket. Über den Umstieg auf die Bahn werde ich gesondert berichten.
Somit werde ich in 2018 wohl mehr elektrisch auf der Schiene verbringen als im E-Auto. Ich bin heil froh, dass ich mich nicht an eine Ladekarte der Energieversorger gebunden habe. Die wären – für mich – viel zu teuer und jetzt für die Katz. Als Gelegenheitslader kann ich immer noch sehr den Ladekartenchip von NewMotion empfehlen. Hier kostet zwar die Kilowattstunde zwischen 30 bin 40 Cent. Jedoch immer noch billiger als 30 Euro im Monat. Zu 90% wird immer noch Zuhause geladen.

Durch den Einsatz meiner Raspberry und der neuen Gefriertruhe konnte der Stromverbrauch in 2017 nochmals um 355 kWh reduziert werden. Ich habe noch gute Ideen zur weiteren Energieeinsparung am Kühlschrank und der Heizungsanlage. Auch ein Balkon-Wintergarten-Solarmodul mit Lithium-Akkuspeicher wird viel Energie einsparen. Auch hierzu folgt noch ein entsprechender Blogbericht.