Drei Jahre Elektromobilität

Ja, drei Jahre sind es nun schon, in denen ich rein elektrisch unterwegs bin. Als ich gestern den jährlichen Termin zur Wartung beim Autohaus festlegte fragte mich die Sachbearbeiterin nach dem Kilometerstand. So ungefähr 37.000 km müssten es nun sein, sagte ich Ihr. Sie war sehr erstaunt, das ich mit diesem E-Auto schon so weit gefahren bin. Als ich dann später an meinem Twizy stand und den Kilometerzähler überprüfen wollte machte ich sofort ein Foto 🙂

Kilometerstand nach 3 Jahren

Kilometerstand nach 3 Jahren

Mir war nicht bewusst, dass ich an diesem Tag genau die 37.000 km erreicht hatte. Am Ende des Tages hatte ich 37.028 km auf dem Kilometerzähler. Mein Stromzähler zeigte nach dem Aufladen des Twizy’s insgesamt 3.031,7 kWh. Da ich etwa 90 Prozent Zuhause lade, habe ich ca. 3.335 kWh für die 37 tkm verbraucht. Das sind ziemlich genau 9 kWh auf 100 Kilometer. Das sind keine 6,3 kWh/100km wie es der Hersteller Renault angibt. Dazu kann man auch einiges bei unserem Bloggerkollegen Stromauskunft nachlesen. Soviel zum Thema Energieverbrauch und Reichweite. Super, sparsamer, effizienter und ökologischer kann man sich trotzdem heutzutage nicht mehr fortbewegen. Jederzeit wieder ein Elektroauto. Vielleicht in zwei bis drei Jahren dann dieses Modell von ACM. Dann könnte man den zweiten Akkusatz direkt Zuhause an der eigenen PV-Anlage laden.

Elektromobilität schafft Freunde

Nach fast drei Jahren Elektromobilität kann ich nur positives berichten. Als ich mir im August 2013 einen Renault Twizy kaufte war ich mit meinem Wunsch nach abgasfreier Mobilität fast alleine. Nun sind wir schon eine ganz ansehnliche Gruppe von bis zu 9 Autos und 13 Personen die sich jeden ersten Montag im Monat zum E-Auto-Stimmtisch trifft. Wir diskutieren über E-Autos, Ladekabel und Ladeinfrastuktur.

Stammtisch Elektromobilität

Stammtisch Elektromobilität Heppenheim

So wurde auch von einigen Elektromobilisten ein Verein zur freien Infrastruktur gegründet. Der neue Verein beschäftigt sich mit freiem WLAN und frei zugänglichen Ladesäulen.  Wir beraten Bürger, Firmen und auch Energiegenossenschaften beim Aufbau einer Elektroauto-Ladesäule. Sehr praktisch ist es wenn man dann die Ladeweile im freiem WLAN (ohne Registrierung) verbringen kann. Vielleicht gibt es auch bald die erste Schnellladesäule an der Autobahn A5 als Genossenschaftsprojekt.

In der Politik muss sich aber noch sehr viel ändern. Ein Graus sind mir die Ladesäulen bei denen der Ladestrom pauschal oder zeitabhängig abgerecht wird. Ich würde niemals meinen Twizy mit 6 kWh für pauschal 4,95€ vollladen. Das sind 83 Cent/kWh. Es muss in Deutschland ein neues Gesetz her, dass es den Betreibern von Elektroauto-Ladesäulen erlaubt den Strom auf die Kilowattstunde genau abzurechnen. Das dürfen bisher nur Energieversorger und nichtmal diese tun es! Entweder verschenken sie den Strom oder sie verlangen eine geringe Gebühr für ihre Ladekarten. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund für den irren Wildwuchs von Ladepunkten mit Schlüsselschloß, Kundenkarten, App und EC-Karte. Letzteres hat eigentlich jeder und somit ist die EC-Karte für mich der einzige richtige Weg.

Weitere Infos zur Elektromobilität bei der Blogparade des Ingenieur-Verstehers.

Der nächste Schritt wäre dann das induktive Laden der Elektroautos. Hierzu der Standpunkt vom Bloggerkollegen Erhard Renz Sonnenflüsterer.

Zweiter Klimaschutztag im Naturschutzzentrum Bensheim

Der zweite Klimaschutztag im Naturschutzzentrum in Bensheim stand unter dem Motto der Mobilität. Als Besitzer eines Elektroautos war ich natürlich mit meinem Twizy im Ausstellungsbereich der Elektroautos dabei. Nach dem Vortrag von unserer Umweltministerin Priska Hinz fragte ich sie ob bei der Planung der CO2-Neutralität der hessischen Liegenschaften auch die Mitarbeiter irgendwann mit Ihrem Elektroauto an den hessischen Hochschulen ihr Elektroauto laden dürfen. Sie konnten dies nicht beantworten, will die Anregung jedoch mitnehmen und überprüfen. Bin mal gespannt ob ich irgendwann meinen kleinen Twizy (9 kWh/100km = 1 Liter-Auto) bei meinem Arbeitgeber laden kann. Ich will den Ladestrom nicht umsonst haben und bin bereit 30 Cent/kWh zu zahlen (Thema geldwerter Vorteil).

Auf dem Programm des Klimaschutztages stand auch ein Vortrag von Franz Alt. Meine Erwartungen wurden wieder einmal weit übertroffen. Eine Stunde motivierende Rede von Herrn Alt ging unter die Haut. Es war keine Minute langweilig sondern sehr motivieren, ernst und auch mal lustig. So frisst seine Katze mehr Vögel als diese durch Windräder sterben. Gibt es deshalb eine Bürgerinitiativen gegen seine Katze? 🙂 Die Sonne liefert 15.000 mal mehr Sonnenenergie als wir auf der Erde verbrauchen. Wir müssen nur lernen diese kostenlose Energie sinnvoll zu nutzen. Mein erstes Buch von Franz Alt war die erste Auflage des Buches „Die Sonne schickt uns keine Rechnung“ aus dem Jahr 1994. Auch nach über 22 Jahren ist diese Zahl immer noch nicht in allen Köpfen.

Franz Alt: www.sonnenseite.com

Franz Alt: www.sonnenseite.com

In der Podiumsdiskussion war von interessanten Projekten im Bereich der Mobilität zu hören. So gibt es viele kommerzielle und private Carsharing Projekte. Herr Hoffmann stellte u.a. die Ladesäulentechnik von ubitricity vor. Nun sollen es schon 20 Ladepunkte sein. Ich zähle bisher nur 16! Naja, versprochen wurden am Hessentag 50 Ladepunkte.

Podiumsdiskussion Naturschtzzentrum

Podiumsdiskussion Naturschtzzentrum

Die Auflösung der Solarwette um 16:00 Uhr war ein Witz. Um diese Zeit – war schon 16:30 Uhr – hatten schon die Hälfte der Aussteller ihre Stände abgebaut und die meisten Besucher waren schon Zuhause. Das hat auch der Initiator der Wette Erhard Renz schon auf seinem Blog berichtet. War das Absicht um sich mit dem dünnen Ergebnis nicht zu blamieren?

Die Stadt Bensheim hat ein neues Klimaschutz Werbevideo. Schön gemacht, aber ändert das etwas in den Köpfen?

Energiegenossenschaft und Bürgerwerke

Was machen Energiegenossenschaften mit Ihrem erzeugtem Strom. Sie speisen den Strom in das örtliche Stromnetz ein und bekommen dafür, wie jeder private Photovoltaikanlagenbesitzer, eine Einspeisevergütung. Die Energiegenossenschaften haben sich zu Bürgerwerken (Bloggerkollege Andreas Kühl hatte berichtet) zusammengeschlossen und können somit ihren Strom auch selbst verkaufen. So stellen sich die Bürgerwerke auf der Generalversammlung der Energiegenossenschaft Starkenburg am vergangen Freitag vor. Nicht einmal 10 Prozent der anwesenden Genossen kaufen auch ihren selbst erzeugten Strom. Warum? frage ich mich. Ich selbst kaufe Ihn ja auch nicht. Nun der Genossenschaftsstrom ist teurer als der Strom vom örtlichen Energieversorger. Ich kaufe meinen Strom vom örtlichen Versorger weil sich dieser um den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos bemüht. Auch hier bleibt das Geld in der Kommune. Warum verkaufen die Bürgerwerke ihren Strom nicht an Elektroautofahrer? Bei 30 Cent/kWh ist hier die Vergütung doch höher als die Einspeisevergütung? „Machen“ sagte der Referent der Bürgerwerke. Ja, bitte machen! Ich bin dabei! Die Genossen in Drebach u.a. haben es gemacht. Nur die Starkenburger tun sich damit extrem schwer obwohl es E-Auto-Fahrer im Vorstand gibt. Natürlich soll der Strom nicht für „lau“ verkauft werden. Kein E-Auto-Fahrer will den Strom für einen Apfel und ein Ei kaufen. „Eine gute Ladesäule am richtigen Standort kann im Jahr mehrere hundert Euro erwirtschaften und sich somit schnell bezahlt machen“ sagte mir ein Genossenschaftskollege aus Drebach. Falls es von den Entscheidungsträgern noch keiner bemerkt hat, steigen die Verkaufszahlen bei den Elektroautos. Also ist ein Ausbau der Ladeinfrastruktur eine Investition in die Zukunft. Wer zu lange wartet verpasst den Anschluss bzw. Zug! Den letzten beißen die Hunde.

Ladestationen Frust die Zwölfte

Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos ist in Deutschland sehr komplex, unterschiedlich und schwierig. Ein interessantes Konzept hat die Firma ubitricity in Berlin entwickelt. Unser Bloggerkollege Andreas Kühl hat vor kurzem über dieses Startup-Unternehmen berichtet. Die Stadt Bensheim will damit zu einer Modellkommune werden. Ich habe darüber berichtet. Im Prinzip ist das Konzept super, an jeder Straßenlampe ein Ladepunkt (SimpleSocket) zum Laden eines Elektroautos. Zur Zeit kostet das spezielle SmartCable noch 600,- Euro. Somit wird der Ausbau der Ladeinfrastrukur auf die E-Auto-Fahrer verteilt. Jedoch will kein E-Auto-Besitzer so viel Geld für ein Ladekabel ausgeben. Dies hat nun auch der Energieversorger bei einem Treffen mit Elektroautofahrern festgestellt. Nun kommt er in der Testphase den E-Auto-Fahrern entgegen und bietet mit einem Mobilstromvertrag das Ladekabel kostenlos an. Der Ladestrom kosten jedoch noch Satte 50 Cent/kWh. Ich habe vor einiger Zeit die Ladetechnik von ubitricity getestet. Leider musste ich erst eine Adapterbox bauen um von Typ2 auf Schuko zu laden.  Der erste Ladeversuch schlug fehlt da sich in der Box ein Kabel gelockert hatte. Der Fehler wurde behoben und nun konnte ich am vergangenen Freitag mit Erfolg meinen Twizy in Lorsch laden.
Für 4 Euro konnte ich 2 Stunden laden und hatte damit 4,6 kWh im vollen Akku.
Twizy mit Adapterbox am GGEW ubitricity Ladepunkt.

Twizy mit Adapterbox am GGEW ubitricity Ladepunkt.

Morgen werde ich bei der Energiegenossenschaft Starkenburg einen Vortrag zur Ladeinfrastrukur im Kreis Bergstrasse halten. Dabei werden wir darüber Diskutieren ob man mit dem neuen Verein „Freie Infrastrukuren Bergstrasse“ eine offene Ladeinfrastruktur im Kreis Bergstrasse aufbauen kann. Entscheident ist auch ob wir geeignete Standort für die Ladesäulen im öffentlichen Bereich finden können.

Elektromobilität – Ausbau Ladepunkte

Am Donnerstag trafen sich die Elektromobilisten und einige Autohändler bei der GGEW zur Information über den Ausbau der GGEW-Ladepunkte. Insgesamt 17 Ladepunkte solle es bis zum Jahresende im Kreis Berstrasse geben. Davon werden nun viele vom Typ ubitricity aufgebaut. Vor einem Jahr sprach die GGEW mal von 50 Ladepunkten. Alle anwesenden E-Auto-Fahrer lehnten das teure Ladekabel (SmartCable) von ubitricity ab. Die GGEW bot jedoch an, bei Abschluss eines Mobilstromvertrages das SmartCable kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der Strom an der Ladesäule würde dann allerdings immer noch 50,- Cent/kWh kosten. Für private E-Auto-Fahre ist dieses Angebot wohl immer noch zu teuer. Laut der Autohäuser ist das scheinbar ein attraktives Angebot für Dienst- und Geschäftswagen der Unternehmen im Kreis. Für durchreisende Gäste ist Ladeleistung der Säulen mit 3,7 kW zur gering. Elektroautos mit leerem Akku müssten dann an der Ladesäule viele Stunden verbringen bis der Akku wieder voll ist. Standard mäßig gibt es schon günstige Ladesäulen mit 22 kW und höherer Leistung. Die private Ladesäule in Zwingenberg leistet sogar 43 kW. Also warum kann dies der Energieversorger nicht? Er müsste komplett neue Kabel in der Straße verlegen und dies wäre extrem teuer. Im Augenblick ist dies bei den 689 E-Autos im Kreis nicht rentabel. So werden nur ca. 500 kWh pro Jahr an den Ladesäulen der GGEW gezapft. Was mich am meisten stört sind die ausgewählten Standorte der Ladepunkte. Die Säulen sollten immer noch dort stehen wo man die Ladezeit sinnvoll verbringen kann. So wird es nach Angaben der GGEW in Zukunft zwei Ladepunkte auf dem Graben in Heppenheim geben.

Elektromobilität am Bodensee

Die letzte Woche war ich mit meiner Frau am Bodensee im Urlaub. Wir haben uns gut erholt und die Landschaft am Bodensee genossen. So nebenbei habe ich darauf geachtet ob mir ein E-Auto oder Ladesäule auffiel. Dem war natürlich auch am Bodensee so. In Lindau war dies ein e-Smart und ein Tesla. In Lindau ist der Autoverkehr sehr laut und störend. Hier würde ich der Stadtverwaltung vorschlagen die Insel für Verbrenner zu schließen. Es wäre toll wenn nur noch E-Autos auf die Insel Lindau fahren dürften.
In Friedrichshafen habe ich eine Ladesäule gefunden wo man scheinbar auch die E-Autos mieten kann. Emma nennt sich das Projekt. Leider wieder nur mit einer speziellen Ladekarte.

Emma Elektromobilität

Emma Elektromobilität

In Bregenz (Österreich) bin ich an einer Ladesäule mit Namen „VLOTTE“ vorbei gekommen. Leider können an diesen Säulen nur E-Fahrzeuge mit CCS & CHAdeMO geladen werden. 🙁

Ladestationen Frust die Elfte

Endlich hatte ich mal Zeit die neue Ladesäule der GGEW am Kloster Lorsch zu testen. Leider ohne Erfolg. Das Display am spezial Ladekabel von ubitricity zeigte zwar ein Ladevorgang an. Jedoch hatte ich auf der Phase L1 keine Spannung. Mit meiner Ladebox konnte ich dem SmartCable das Ein- und Ausschalten des Ladevorgangs simulieren. Das Display ist absolut schlecht. Bei starker Sommeneinstrahlung kann man nichts mehr lesen.

GGEW Ladesäule mit ubitricity SmartCable in Lorsch.

GGEW Ladesäule mit ubitricity SmartCable in Lorsch.

Naja, meine 2,- Euro Leihgebühr für das Ladekabel habe ich beim Touristcenter in Lorsch wieder zurück bekommen. Ein kurzer Anruf bei der GGEW macht mir Hoffnung dass man in Zukunft mit einer App und dem Ladenetz auch ohne diese teure Kabel laden kann.

Ladestationen Frust die Zehnte

Vor kurzem habe ich erfahren, dass die Entega in Darmstadt neue Ladesäulen aufgebaut hat. So gibt es nun eine Ladesäule der Grafen- und in der Schulstraße mit je zwei Ladepunkten. Die Ladesäule in der Grafenstrasse 31 ist in einem Parkhaus am Best Western Hotel. Die Säule in der Schulstraße 12 steht am Straßenrand.

Entega Ladesäule in der Schulstrasse

Entega Ladesäule in der Schulstrasse

Leider war die Säule – wie so oft – mit Benzinern zu geparkt. Ein ZOE hat sich dahinter gestellt und mit langem Kabel geladen. Leider war für mich und mein Twizy kein Platz mehr. Der  schwarze PKW in der Mitte hatte schon einen Strafzettel an der Windschutzscheibe. Also fuhr ich weiter in die Grafenstrasse 31 ins Parkhaus. Dort fand ich die Säule, ähm Wallbox an der Wand hängende in der ersten unteren Ebene links.

Entega Wallbox in der Grafenstrasse

Entega Wallbox in der Grafenstrasse

Nun wurde es spannend, denn laut Entega soll die Wallbox mit einer RFID-Karte aus dem www.ladenetz.de nutzbar sein. Die Ladekarte von TheNewMotion ist im Ladenetzverbund und sollte somit benutzbar sein. Ja, es funktionierte. Ich konnte wie bei den Ladepunkten von TNM den Entega Ladepunkt freischalten. Super, endlich funktioniert mal was 🙂

Entega Wallbox mit TheNewMotion freigeschaltet

Entega Wallbox mit TheNewMotion freigeschaltet

Leider gibt es auch hier eine Sache die mir nicht gefällt. Das Parken kostet 1,80 €/h und das Laden? Da bin ich mal gespannt was die Entega an TNM weitergibt und mir in Rechnung stellt. Ich habe 38 Minuten geparkt und volle 1,80 Euro gezahlt. Geladen habe ich ca. 1,5 kWh und somit kostete mich jetzt schon die Kilowattstunde 1,20 €.

Solar Balkonmodule

Am vergangenen Montag berichtet Wolfgang Müller vom Solar Info Zentrum in Neustadt über seine Solarmodule für den Balkon. Zuerst einmal muss ich klarstellen, dass ich ebenso wie der Sonnenflüsterer absolut für die Balkonmodule und Solar2go bin.
Herr Müller rechnete eine geringe Amortisationszeit von 6,8 Jahre vor. Das trifft leider nur für Solarmodule zu die optimal nach Süden ausgerichtet sind und ebenso den idealen Neigungswinkel zu Sonne haben. Ein Solarmodul das gerade senkrecht an einem Balkongeländer hängt hat einen wesentlich schlechteren Wirkungsgrad von 70 Prozent. Des Weiteren wies Uwe Sänger von der GGEW darauf hin, dass das Modul nur durch einen konzessionierten Elektriker an das Stromnetz angeschlossen werden darf. Das Modul sollte über eine extra Einspeiseleitung mit Spezialstecker angeschlossen werden. Falls der Hausstromzähler noch keine Rücklaufsperre hat muss auch dieser gewechselt werden. Dadurch entstehen natürlich weitere Installations- und Materialkosten. Somit rechne ich  – nicht wie Herr Müller – mit 500,- Euro sondern mit mindestens 1.000,- Euro Investitionskosten. Das 250 Watt PV-Modul erzeugt am Balkon keine 250 kWh im Jahr sondern nur maximal nur 175 kWh. Daraus ergibt sich beim aktuellen Strompreis eine Amortisationszeit mindestens  22 Jahre. Oder auf 10 Jahre gerechnet ein Strompreis von 57 Cent/kWh (20 Jahre = 29 Cent/kWh). Also wenn jemand wirklich eine super Amortisationszeit haben will dürfen keine weiteren Kosten entstehen und das Modul muss ideal zu Sonne ausgerichtet sein. Somit bleibt nur folgendes übrig: Entweder ist man selber konzssionierte Elektriker oder man betreibt das Modul illegal als Guerilla PV Modul. Davon kann ich leider nur abraten.
Ich selbst würde mir gerne ein transparentes Modul auf meinen Wintergarten als Beschattung setzen (Westseite 80 % Wirkungsgrad). Jedoch würde – nach Aussage vom Herrn Sänger (GGEW) – dann meine EEG Einspeisevergütung des PV-Einspeisevertrags ungültig werden. Damit bleibt für mich nur der netzgetrennte Eigenverbrauch durch eine Insellösung übrig. Auch dies wird durch das S-I-Z in Neustadt angeboten. Dies geht nur mit Akkuspeicher am PV-Balkonmodul für Camping. Demnächst soll es diesen Speicher außer mit Wechselstrom (230 Volt) auch mit Gleichstromanschluss geben (24 Volt). Naja, dann warte ich noch bis dahin und lasse mir mal ein Balkonmodul als transparentes Glas in Glasmodul anbieten.