Ladestationen Frust 24

So jetzt sind wir blau 🙂 Die Parkplätze vor den Ladesäulen in Bensheim sind jetz blau markiert. Ein etwas kryptisches Logo in weiss soll ein E-Auto mit Stecker darstellen. Naja, die Räder hat man eingespart oder vergessen. Ich hoffe, dass wenigstens die blaue Fläche die Falschparker abschreckt.

Blauer Parkplatz an der Ladesäule neben dem Rinnentor in Bensheim

Die Verbrennerfahrer denken jetzt wohl eher, dass dies ein Parkplatz für Rollstuhlfahrer ist.
Zumindest stand gestern nur ein Opel Ampera drauf. Huch, erstes mal ein Hybrid beim Laden gesehen. Der 16 kWh-Akku wird an der 22kW Ladesäule ruck zuck voll sein. Hoffentlich lässt er dann das E-Auto nicht zu lange stehen. Das Parken kostet bei der GGEW über’s Ladenetz und NewMotion-Ladekarte 2 Cent pro Minute. Zusätzlich zahlt man pauschal 1€ Startgebühr und 48Cent/kWh. Da kann eine mehrstündige Ladeweile schon mal ins Geld gehen. Bei mir waren es mal in Seeheim 6,40 € für 3 h parken und 3,7 kWh laden. Vorige Woche war ich wieder in Seeheim und beim Laden ist der Strom ausgefallen. Erst nach über 10 Stunden – als der Strom wieder eingeschaltet wurde – merkte die Ladesäule, dass mein Twizy nicht mehr dort steht. Trotzdem soll ich über 11€ fürs Parken bezahlen! Bin mal gespannt wie die GGEW meine Beschwerde regelt!

Bürger Solar Beratung Bergstrasse

Was ist das? Bürger mit eigener Photovoltaikanlage und praktischen Erfahrungen beraten ehrenamtlich, kostenlos und produktneutral Hausbesitzer bei der Installation einer Solaranlage. Der Berater kommt zu den Hausbesitzern nachhause und informiert über die Möglichkeiten eigener Solarstromerzeugung. Er erfasst alle technischen Hausdaten zur Berechnung einer PV-Anlage. Ein weiterer Kollege berechnet dann im Nachgang die mögliche Größe, Ertrag und Investition der zukünfigen Photovoltaikanlage. Mit dieser Musterberechnung kann sich der Hauseigentümer dann bei irgend einem Solarteur seiner Wahl ein Angebot einholen und vergleichen. Durch die Bürger zu Bürger Beratung entsteht ein Vertrauensverhältnis zwischen
Hausbesitzer und erfahrenem BürgerSolarBerater. In den Kommunen Mörlenbach, Birkenau, Rimbach und Fürth (Odenwald) funktioniert diese Idee seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Etwa ein viertel der beratenen Bürger haben PV-Anlagen mit insgesamt ca. 500 kWpeak erfolgreich installiert. Jetzt wurde in einer langen Sitzung der BürgerSolarBerater beschlossen diese Idee auch in andere Kommunen transferieren und eine Bürger-Solar-Beratung Bergstrasse zu inizieren.
Leider hat die Stadt Lorsch mit Bürgermeister, Bauamt und Parteien nicht auf dieses Angebot der BürgerSolarBeratung Bergstrassse reagiert. „Was nix kost das taugt auch nix“ ist wohl deren Devise. Falsch gedacht, gerade die kostenlose und private Beratung von Bürger zu Bürger schafft Vertrauen und Erfolg auf dem Weg zur Energiewende.

Ladestationen Frust 23

Am 4.07.2018 trafen sich die Solarberater in Mörlenbach zur Grundsteinlegung der BürgerSolarBeratung Bergstrasse. Auch ich war mit meinem Renault Twizy am Bürgerhaus in Mörlenbach. Ich nutzte die Gelegenheit und testete die neue Ladesäule der Entega. Hierzu konnte ich, wie auch in Darmstadt, den LadeChip von NewMotion benutzen.

Ladestrom von Entega am Bürgerhaus in Mörlenbach.

Die Parkfläche vor der Säule ist mit einem großen Symbol vom absoluten Halteverbot gekennzeichnet. Die Verbrenner parken dort nicht und E-Auto dürfen dort laden.

In Bensheim wurden nun einige Ladeflächen blau markiert. Weitere Infos und Bilder hierzu folgen….

Radfahrer dritter Klasse

Heute habe ich den Beweis: Radfahren sind bei der Bahn Personen dritter Klasse oder gar nicht erwünscht. In einem Zug mit ausgewiesenem Fahrradabteil darf man diese nur bedingt mit dem Fahrrad nutzen. D.h. laut Schaffner kann ich als Radfahrer nur freundlich hoffen, das ein Fahrgast ohne Fahrrad im Fahrradabteil platz macht. Wenn keiner Platz frei macht hätte ich keinen Anspruch auf einen ausgewiesenen Fahrradstellplatz. Eben Fahrgast dritter Klasse und nicht erwünscht.

Am 9. April waren idealer Zustände im Fahrradabteil.

Des Weiteren muss die Bahn Sprit sparen und lässt Züge im Bahnhof ohne Lüftung und Klimaanlage in der Sonne stehen. Heute waren es über 40°C im Zugabteil. Da kannste vor Hitze verrecken bis der Lokführer mal den Dieselmotor mit Lüftung und Klimaanlage einschaltet.
Ab morgen fahr ich wieder mit dem E-Auto. Ist auch wesentlich ökologischer!
Ach ja und wenn die Klimaanlage defekt ist wird der ganze Wagen gesperrt, Super DB LMAA.

Zugausfälle ohne Ende

Wer mit der Bahn fährt braucht Zeit und Nerven ohne Ende. Als Bahnpendler muss man jeden Morgen vor Fahrtantritt auf den DB Streckenagenten schauen. In der letzten Woche waren die Verspätungen und Zugausfälle dermaßen ätzend, dass ich doch lieber mit dem E-Auto gefahren bin.

Zugausfall der DB.

Aus diesem Grund habe ich auch mal den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß zwischen E-Auto und Zugfahren verglichen. Ich bin erschrocken als ich feststellte, dass das Fahren mit dem Elektroauto doch 3 mal sparsamer und ökologischer ist. Laut Wikipedia verbraucht die DB pro Fahrgast und 100 km ca. 3,4 Liter Diesel also ca. 35 kWh/100km.
Mit meinem kleinen E-Auto Twizy benötige ich 9 kWh/100km. Somit fahre ich fast 4 mal effizienter als mit der Bahn. Des Weiteren lade ich meinen E-Auto-Akku mit reinem Ökostrom. Die Bahn dagegen fuhr 2017 nur mit 44 Prozent Ökostrom. Somit ist das elektrische Autofahren um ein vielfaches ökologischer als das Bahnfahren! Außerdem brauche ich mit dem Auto nur 35 Minuten zur Arbeit. Mit dem Zug durchschnittlich ca. 60 Minuten also fast doppelt so lange. Hätte ich mir eine Fahrkarte bei der DB gekauft so hätte ich sie letzte Woche zurückgegeben!
Im übrigen habe ich folgenden Hinweis für die Zugausfälle der DB gefunden „Beeinträchtigungen zwischen Frankfurt(Main) und Mannheim möglich

Ladestationen Frust 22

Ich bin in letzter Zeit öfters in Bürstadt, Viernheim und Lampertheim. Dort stehen hauptsächlich die Ladesäulen von innogy. Betrieben werden die Säulen von der EWR aus Worms. Leider vermisse ich auf deren Webseite einen Hinweis auf die Kosten. Auf der innogy Webseite gibt es zwei Kostenmodelle. Für mich käme nur „innogy ePower direct“ in Frage, da ich keinen Vertrag mit innogy abschließen möchte. Somit wären dies 8 Cent/Minute. Ups, das ergibt ja 4,80 Euro/Stunde. Bei meiner Ladegeschwindigkeit sind dies 2,09 Euro pro Kilowattstunde. Schluck, ähmmm … Frechheit – Wucher! 🙁

Ladesäule Lampertheim

Aber, was lese ich da auf einer anderen Seite von innogy. Ab 9.04.2018 gilt: „Das Laden wird kilowattstunden-genau und nach deutschem Eichrecht abgerechnet. “ Hallo liebe Elektromobilisten, bitte ab Montag die Ladesäulen überprüfen und bei Verstößen bei innogy melden. Ich glaube nicht, dass die den Umstieg so schnell schaffen.
So geht‘s: „Öffnen Sie die eCharge-App. Geben Sie den Ladepunkt an und wählen Sie dann die Bezahlung per Kreditkarte oder PayPal aus. Automatisch hinterlegen Sie ein virtuelles Guthaben von 50 Euro. Das ungenutzte Guthaben wird wieder freigegeben.“
Ich werde mal nächste Woche testen ob die mir 50 € abbuchen und wieder freigeben.

Im überigen zeigen die Bewertungen der App eCharge wie beliebt die Zahlung bei innogy sind.
Es wundert mich wie wenig Bewertungen es dort gibt, da man doch nur mit diese App die Ladesäulen freischalten kann.
Die Kilowattstunden-genaue Abrechnung ist nur so „fair und richtig“. Aber es gibt immer noch Verrückte die nun ihre Ladesäulen kostenpflichtig machen und dabei Pauschal abrechnen. Wir sollten dafür kämpfen die pauschale Abrechnung von Ladestrom an E-Auto-Ladesäulen zu verbieten!

Im Übrigen habe ich Hinweise gefunden, dass innogy auch die SmartCable von ubitricity testet.

4. Tag der Elektromobilität

Es war mal wieder ein voller Erfolg auf dem 4. Tag der Elektromobilität in Darmstadt.
Das Wetter hätte nicht besser sein können. Dieses mal waren wir zeitweise 9 bis 12 E-Autos auf dem Markplatz in Darmstadt.

4. Tag der Elektromobilität in Darmstadt

5x Renault Twizy
2x Renaul ZOE
1x Mia
1x Daimler Smart
1x Nissan Leaf
1x Hyundai Ionig
1x Opel Ampera-e
1x Tesla Model X

Danke an den Stammtisch Rhein-Main-Twizy. Sie kamen mit 4 Twizy’s aus Frankfurt. Danke auch an Richard der mit seinem Telsa Model X und dem Mia die Besucher anzog wie ein Magnet.
Wir hatten sogar den Hessischen Rundfunk auf unserem Stand und waren dann Abends für 30 Sekunden in der Hessenschau (ab 10:27). Da kann sich die Autoschau in Heppenheim vergangenes Wochenende eine große Scheibe abschneiden. Ich denke, wir werden vorerst nicht mehr an der Autoschau in Heppenheim teilnehmen. Wir konzentrieren unsere ehrenamtliche Tätigkeit lieber auf Ausstellungen die ehrlich, sinnvoll und effiektiv geplant werden.
So viele Besucher wie auf dem 4. Tag der Elektromobilität in Darmstadt hatten wir noch nie. Zeitweise waren mehr als 50 Besucher an unseren Autos. Wir hatten echt ein Problem mit 6 Beratern diesem Massenansturm Herr zu werden.

4. Tag der Elektromobilität in Darmstadt

Auch am 4. Tag der Elektromobilität sind wir wieder in Darmstadt mit dabei. Die Interessengruppe Elektromobilität Bergstrasse mit dem Verein Freie Infrastruktur Bergstraße e. V. zeigen wieder einmal Ihre privaten Elektroautos auf dem Marktplatz im Herzen Darmstadts.

Lageplan 4. Tag der Elektromobilität 2018

Angemeldet haben sich Fahrer mit folgenden E-Autos:

2 x Renault Twizy
2 x Renault ZOE
1 x Nissan Leaf
1 x Opel Ampera-E
1 x Daimler Smart
1 x Hyundai Ioniq

Auf der Standfläche Bucher finden Sie erfahrene E-Auto-Mobilisten. Wir beraten Sie gerne bei allen Alltagsfragen um die Elektromobilität.

ÖVPN mit der Deutschen Bahn

Es ist zur Zeit echt ätzend mit der Bahn zu fahren. Es fallen ständig Züge aus. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich erstmal wieder mit dem Auto zur Arbeit fahren. Leider gibt es auch keine Hinweise auf den Störungs- oder Ausfallgrund. Sehr oft wird auch eine Signalstörung gemeldet.
Daraus könnte man ableiten, dass die Deutsche Bahn ihre Technik nicht genug wartet und deshalb sehr störanfällig ist.

Zug fällt aus. DB

Der Arbeitskollege der mit mir am Dienstag mit dem Fahrrad gefahren ist, konnte dann in Zwingenberg nicht zusteigen weil die Regionalbahn um 7:04 Uhr so voll war, dass er mit seinem Faltrad nicht mehr einsteigen konnte. Da fallen mir Bilder wie in China ein wo das Bahnpersonal die Menschen in die Waagen drückt. Im Zug konnte keiner mehr umfallen den dafür war kein Platz mehr.
Die App der Bahn hat auch noch ihre Macken. So aktuallisiert sie nicht eigenständig die Verspätungszeiten der Züge. Oder sie beschreibt Umstiegszeiten wo keine sind.

Umstiegszeit App zeigt 15.

Also wer sich darauf verlässt ist absolut verlassen!

Elektromobilität auf der Autoschau 2018

Dieses Jahr gab es keine Sonderschau Elektromobilität auf der Autoschau in Heppenheim. Der Veranstalter gab uns unmissverständlich das Zeichen, dass wir nicht erwünscht sind. Wir sind eine Interessengruppe Elektromobilität und wollen keine E-Autos verkaufen. Somit sind wir gleich zu setzen mit dem Oldtimerclub und dem Vettel Fanclub. Es ist uns nicht möglich hunderte von Euros zu zahlen um unsere privaten E-Auto auf der Autoschau zu zeigen.
Naja, wir sind mal über die Autoschau gelaufen und siehe da die Schau wird immer schlechter besucht. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen und den Chef der Truppe wechseln! Das Wetter war auch mies. Es war kalt und windig. Viele Aussteller waren nicht da, andere haben ihre Autos hingestellt aber kein Personal zur Beratung. Auch die GGEW hat ihren Stand schon früh abgebaut. Somit war nach 14:00 Uhr die Autoschau schon fast gelaufen. Das einzige gute Gespräch hatten wir mit dem Autohaus Schneider beim neuen Nissan Leaf.

Nissan Leaf 2018

Bin mal gespannt auf unsere Sonderschau Elektromobilität am kommenden Sonntag den 25.03.2018 auf dem Marktplatz in Darmstadt.